Hufpflege im Alltag

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Hufe sind wirklich der Pferdefuss an der Sache Pferd. Jeder der ein Pferd hat, hat auch Hufprobleme. Früher oder später. Mehr oder weniger.

Ein Rösseler-Leben ohne Hufprobleme gibt es nicht -es ist Teil des Preises den man zahlt um einen Teil seiner Lebenszeit mit diesen Tieren verbringen zu dürfen.

Physikalisch betrachtet ist es nicht erstaunlich, dass dieses kleine Körperteil am untersten Ende langer Stelzen unter einem grossen und verhältnismässig schweren Körper der sich unvermittelt beschleunigt und abbremst und alle möglichen halsbrecherischen Manöver ausführt -alles auf diesen kleinen Hornsockeln-, auch oft den Preis für diese Belastung zahlt.

Genau genommen ist es erstaunlich, dass diese kleinen Sockel dem allem stand halten. 10, 20, 30 Jahre lang!

Nicht zuletzt spielt die regelmässige Pflege der Hufe eine wichtig Rolle. Natürlich die Pflege im Sinne einer Bearbeitung zum Kürzen und Ausgleichen von Fehleren und Schäden und allenfalls dem Beschlagen sowie dessen regelmässige zeitgemässe Auswechslung.

Die Sauberkeit der Einstreu -Pferde BRAUCHEN Einstreu- die Sauberkeit der Ausläufe und die Beschaffenheit der Böden auf denen sich das Pferd die meiste Zeit ausserhalb seiner Nutzungszeit aufhält spielen genauso eine wichtige Rolle.

Die Fütterung, zu guter Letzt, spielt eine Schlüsselrolle. Überfütterung gefährdet die Hufgesundheit in beispielloser Art und ist aktuell die grösste Leidensquelle für die Pferde. Schlankfütterung ist die beste Versicherung für die Gesundheit von Pferd und Hufen.

Und dann gibt es noch die Pflegemassnahmen für gesunde Pferdehufe im Alltag:

  • Hufe regelmässig “wässern”. Die bequemste Methode ist Weidegang im frischen, nassen Gras, oder ein Spaziergang da durch. (Zur Not tuts auch der Wasserschlauch, aber 20 Minuten Wasser laufen lassen, macht sich nicht gut im Pensionsstall und auch nicht auf der eigenen Wasserrechnung. Wasserbäder im Eimer sparen zwar Wasser, sind aber auch weniger effektiv als die Bewegung im Gras.)
  • Pferden die dazu neigen ihre Sohlen mit Horn aufzufüllen oder massive Eckstreben-Höcker zu produzieren, hilft einmal wöchentliches Fetten der Hufunterseite NACH dem der Huf gut gewässert ist.  (trockene Hufe darf man nicht mit Huffett oder jeder anderen Art von Fett oder Öl behandeln!)
  • beschlagene Hufe 1x wöchentlich nach dem Wässeln rundherum gut fetten.
  • Fesselgelenke regemässig (mindestens 1x wöchentlich) auswaschen und zumindest ganz sauber ausbürsten und dabei die Fessel, den Fesselkopf und den Kronsaum kräftig bürsten.  (es schadet nicht, auch die Röhrbeine bei dieser Gelegenheit richtig gut  sauber zu machen)
  • unbeschlagene Hufe sollen regemässig nach sauberem Ausräumen an den Tragrändern ausgeglichen werden. 1x pro Woche oder auch nur alle 14 Tage wenige Striche mit der Hufraspel  halten nicht nur den Huf im Gleichgewicht. Die meisten Pferde ohne Hufrehegeschichte bekommen zu lange Zehen die man mit dieser Pflegemassnahme ganz leicht eindämmen kann und dem Pferd die Unannehmlichkeiten von hebelnden Zehen erspart. Unbedingt lieber öfter machen statt einmal viel. Besser den Anfängen wehren.  Wenn die Hufe einmal beginnen die Haltung des Pferdes zu beeinflussen, ist es schon zu spät.  *

 

*Für Weidepferde die nur auf weichen und tiefen Böden stehen, mag das noch angehen. Auch da ist es nicht bequem, der Schaden hält sich aber in Grenzen. Pferde die auf befestigten oder gar gummierten oder Asphaltierten/Betonierten Böden stehen, ist das enorm störend. Bei jedem Reitpferd ist dieser Faktor bei der Arbeit einzurechnen -es bleibt im Bewegungsablauf und den körperlichen Fähigkeiten des Pferdes nicht unbemerkt!

Die Bodenqualität in der Box ist enorm wichtig für die Hufgesundheit und die der Beine. Selbstverständlich ist, dass die Einstreu trocken sein soll. Relativ natürlich, das Wetter und das Verhalten des Pferdes beeinflusst den Zustand einer Einstreu. Ideal sind Einstreuvarianten die eine gute Stossdämmung bieten und dem Pferd erlauben “einzusinken” beim Stehen. Dafür ist eine deutliche Dicke notwendig, was sich letztlich auch auf das Ruheverhalten des Pferdes auswirkt. Mehr Ruhen, mehr Liegen, ist gut für die Pferdebein und Huf.

 

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Tierschutz im Thurgau

Der Fall Kesselring hat in den vergangenen Wochen hohe Wellen geschlagen. Seit über einem Jahrzehnt steht dieser Thurgauer Landwirt im Fokus des Tierschutzes. Zu Recht.

Kurz gesagt ist es verwunderlich, dass der Betrieb nie geschlossen wurde. Alle Bedingungen wären seit langem erfüllt und bekannt gewesen, um das Gesetz durchzusetzen. Da es “nur um Tiere” geht, muss man sich die Frage stellen welche dunklen Mächte hier involviert sind, dass diesem Landwirt und allen absichtlich versagenden Instanzen des Kantons Thurgau nie ein Riegel hat vorgeschoben werden wollen.  An den Tieren, am Betrieb, an der Landwirtschaft kann es nicht gehangen haben. Was hat der Kanton Thurgau am Stecken, dass niemand in der Lage ist oder sein will so einen einfachen Misthaufen auszuheben?  Dem Interessierten und Versierten dürften sich hier Abgründe auftun, die sich der normale Bürger nicht vorstellen will. Aber sollte.

Das ist meine Spekulation, die ich auf einigen verlässlichen Informationen und der Tatsache basiere, dass es immer “gute” Gründe gibt, wenn ganze Staatsapparate von A-Z versagen.

Der Thurgau behauptet bis heute, ihm hätten die nötigen Informationen gefehlt um durchzugreifen. Das ist schlicht gelogen. Jedem Bürger dieser Welt steht genügend Material zur Verfügung um selbst erkennen zu können, dass es hier nur an der grassierenden Korruption fehlendem Wille gelegen haben kann.

Weil der Thurgau und das Thurgauer Veterinäramt ebenso, berühmt berüchtigt für seine besondere Handhabung des Gesetzes ist und bei ausreichend persönlicher Motivation nicht einmal davor zurückschreckt selbst Hand an zu legen um eine gewünschte Situation herbeizuführen, ist der Versuch dieser Ausrede fast schon herzig. Wirklich für die ganz Dummen — für die blödsten der Blickleser -also jene die gerade noch mit Müh und Not ein Foto verstehen. Das sind so wenige, es ist die Luft für die Ausrede nicht wert.

Natürlich wird sich auch jetzt Nichts tun. Weder wird der Kanton Thurgau in der Antarktis zum Erfrieren ausgesetzt, noch wird irgend einer der Amtsinhaber der Rechtsinstitutionen seinen Hut nehmen müssen, noch wird es Konsequenzen für das Veterinäramt haben und auch der fehlbare Landwirt wird innert Kürze wieder genau das tun was er schon immer tat. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Das nun ausgesprochene Tierhalteverbot ist reine Augenwischerei.

Was dank der grossen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit nun geschehen ist, ist ein Sturm im Wasserglas. Die getroffenen Aktionen sind Kasperlitheater -wenn das niedere Volk soviel Wirbel macht, muss man halt mal etwas machen, damit sie wieder zufrieden sind.

Überhaupt nicht erstaunt Am meisten erstaunt hat mich das Engagement der Armee. Was muss für Kanton und Staat auf dem Spiel stehen, dass ein paar Viecher in irgend einem Kuhdorf in der Ostschweiz zur Staatsaffäre werden?  Machen wir uns nichts vor -hier gibt es mehr zu finden als wir finden sollten.

Querencia

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Zeit ein Buch vorzustellen.

Querencia -in englischer Sprache- ist meine Kaffeetisch-Lektüre.  Es ist die herzliche und schmerzliche Geschichte eines Lebens und einer Liebe vor einer nahezu monumentalen Kulisse. Mit hundertvierundfünzig gut leserlichen Seiten ist Querencia bequem zu lesen.

Vom Autor, Stephen Bodio, heisst es er schreibe so wie Pavarotti singt. (-Tony Hillerman) Das ist keine Übertreibung.  So kurz dieses Buch sein mag, so eindrucksvoll ist es geschrieben.

Jedes Wort hat seinen Wert und so liest man Satz für Satz und manchmal Wort für Wort und glaubt einen ganzen Film zu sehen. Die sorgfältig gewählten Worte liegen unangestrengt auf den bedruckten Seiten und verraten nichts von ihrem Zauber bis man sie liest.

Seelenzerreissender Schmerz, strahlende Schönheit, pulsierendes Leben oder eine Reise, eine kleine Flucht in der Kaffeepause- in eine ausserirdisch anmutende Welt gefällig?

Dem Leser ist anzuraten, dass er Menschen, Tiere und Natur liebt -dann wird das Lesen ein voller Erfolg.

Als Englischübung muss man sich Zeit nehmen, Worte und Sätze wirken lassen und auf keinen Fall schnell lesen. Ein Wörterbuch kann hilfreich sein, wenn man nicht bereits ziemlich bis sehr sattelfest ist. Die englische Sprache lebt vom Gefühl und vom Bild – wer hier keinen grossen Erfahrungsschatz hat, muss jedes Wort in die Hand nehmen und ertasten. An sich ist Querencia nicht schwer zu lesen und die Sätze sind kurz und klar.

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Querencia – der spanische Begriff lässt sich am besten übersetzen als “die Heimat des Herzens”, mit den tiefsten, ehrlichsten Gefühlen die man dazu finden kann.

Stephen Bodio schreibt über die Liebe zu seiner Heimat, New Mexico in den USA, zum Land, den wilden Tieren und dem Leben mit Tauben, Jagdhunden und Falken, zur Natur in ihrer hellen, klaren Leere, seiner Liebe zu Betsy, ihre Jahre zusammen und ihren Tod. Ehrlich, warmherzig, mitreissend.

 

Gleich kaufen? https://www.amazon.com/Querencia-Stephen-Bodio/dp/1628736968

Pferdefütterung -ganz einfach

Was braucht ein Pferd zu fressen?  Der unabänderliche Grundsatz: min. 1kg/100kg/Tag sollen aus stark raufaserhaltigem Futter bestehen. Die tägliche Gesamtration in Trockenmasse soll 1.5-2.5% des idealen Körpergewichts ausmachen.

Was heisst “Trockenmasse”? Frisst ein Pferd Futter welches fast 100% trocken ist, entsprechen die Kilogramm verabreichten Futters fast der 1.5-2.5% Regel. Frisst das Pferd jedoch Gras oder anderes feuchtes Futter, muss man den Wassergehalt erst abrechnen um herauszufinden wieviel Gras es beispielsweise benötigt um auf die 1.5-2.5% Trockenmasse zu kommen.

Ob ein Pferd eher 1.5% oder 2.5% seines Idealgewichts täglich braucht, hängt vorallem von der Futterqualität und in zweiter Linie vom Typ des Pferdes ab.  Die Aktivität des Pferdes verändert den Bedarf unter Umständen noch einmal -jedoch muss die Menge nicht unbedingt verändert werden, sondern der Gehalt des verabreichten Futters ist wichtig.

Für die meisten Pferde  ist Heu die Grundration. Qualitativ hochwertiges Heu mit einem hohen Nährstoffgehalt kann für Freizeitpferde ausreichend sein als alleinige Nährstoffquelle. Top Heu ist aber sehr selten zu erwerben – aus diesem Grund macht es Sinn eine Grundration um die 1-1.5kg/100kg Idealkörpergewicht in Form von Heu zu verfüttern. Und die Defizite mit einem Kurzfutter auszugleichen, anstatt einfach mehr vom gleichen nicht vollwertigen Heu zu verfüttern.

Qualität bedeutet, wie gross der Nährwert des Futters ist. Alle Spätschnitte aus sehr stängligem bis schon strohigem, verholztem Gras (Öko-Heu) können bestenfalls als Raufaserlieferant aber nicht als Nährstoffquelle verwendet werden. Sie bieten Beschäftigung und enthalten in erster Linie viel Zucker – daher eignen sie sich am ehesten als Beschäftigung und Ergänzung für Hochleistungspferde die daneben hochwertiges Heu und Kurzfutter fressen und einen besonders hohen Energieverbrauch haben.

Für Robustrassen und Freizeitpferde mit geringem Arbeitspensum werden am besten 1kg hochwertiges Heu /100kg Idealkörpergewicht pro Tag verfüttert, dazu wenn nötig maximal 0.5kg Stroh /100kg und ein Kurzfutter zur Ergänzung. So wird Fettleibigkeit verhindert und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich das Pferd wohl fühlt und gesund bleibt.

Der Zustand des Futters sollte in jedem Fall optimal sein – graues, schimmliges, faules, staubiges, nasses oder schmutziges Futter darf niemals gefüttert werden.

Gefüttert wird nach Idealkörpergewicht. Ist ein Pferd zu dünn, sind die 1.5-2.5% also de künftig gewünschten Gewicht entsprechend zu berechnen. Ist es zu dick, muss ebenfalls nach Zielgewicht angepasst werden. Pferde dürfen weder gemästet noch auf Radikaldiät gesetzt werden, wenn man gefährliche Gesundheitsprobleme vermeiden will.

Unser 400kg Freizeitpferd erhält folglich jeden Tag 4.5kg Heu und 1.5-2kg Kurzfutter. Geht es auf die Weide, wird diese je nach Bewuchs und Weidedauer angerechnet oder auch nicht.

Das Körpergewicht des Pferdes lässt sich mit der Messbandtechnik recht gut berechnen: [Brustumfang x Brustumfang] x Körperlänge / 11’900 = Körpergewicht

Ob das Gewicht dem Idealgewicht entspricht oder nicht, entscheidet sich über die äussere Erscheinung. Erstes und wertvollstes Merkmal für die Beurteilung sind die Rippen des Pferdes. Wenn alle Rippen beim leichten Überstreichen mit der flachen Hand zu spüren sind, ist das Gewicht gut. Sind die Rippen nicht oder nur schwer und teilweise zu erfühlen, eventuell ist Druck nötig, dann ist das Pferd in jedem Fall zu dick. Je nach Pferdetyp können auch leicht sichtbare Rippen Idealform darstellen -entscheidend hier ist die Rasse, die Aktivität und ob die Haut über eine feststellbare Fettlage verfügt oder nicht. Sportler, Pferde mit viel Vollblutanteil, Asiaten, Vollblutaraber und Zuchtstuten gehören zu den Typen die sichtbare Rippen haben können OBWOHL sie zu dick sind. Sichtbare Rippen im Trab sind ein gutes Zeichen.

Ausschlaggebend für die Gesundheit und Zufriedenheit des Pferdes ist genug Futter mit den nötigen Nährstoffen. Ein schlankes Pferd auf einer kleinen aber ausgewogenen Ration ist ruhiger, ausgeglichener, leistungsbereiter und leistungsfähiger als ein dickes Pferd welches sich den ganzen Tag bedienen kann.

Richtig gefüttert ist das Pferd auch nie geplagt von Fressanfällen oder Heisshunger. Es freut sich still und zufrieden und geniesst einen saftigen Leckerbissen oder Weidegras, aber es stopft sich nicht voll. Es frisst seine Ration unaufgeregt und langsam am Stück auf oder macht eine Pause um später ganz gelassen weiter zu fressen.

Wenn ihr Pferd nervös umhertanzt, bettelt und beinahe vergitzelt bis es seine Ration bekommt, wissen Sie, etwas stimmt nicht ganz. Unerfreuliches Benehmen hat seine Ursache meist in unausgewogener Ernährung, wenn es nicht an mangelnder Erziehung liegt.

Pferdefütterung ist nicht kompliziert und Pferde sind nicht heikel, was man ihnen vor setzt, solange das Futter in gutem Zustand ist und die benötigten Nährstoffe geliefert werden.

Bei plötzlichen Temperaturstürzen und bei Wintertemperaturen unter -5°C muss die Futtermenge zeitweilig erhöht werden um dem grösseren Energiebedarf gerecht zu werden. Sportliche Leistungen und andere hohe Belastungen (zB Transport) erfordern selbstverständlich auch eine Anpassung.

Frisches Wasser und eine Salzquelle -am besten loses Salz- müssen immer gegeben sein. Pferde sind bekannt dafür oft viel zu wenig zu trinken und so ständig in der Gefahr von Überhitzung, Unterkühlung, Dehydration, Erschöpfungszuständen und Koliken zu schweben. Eimer und Tränken mit grossen Oberflächen von mind. 35cm Durchmesser sind immens wichtig. Viehtränken mit nur nasengrossen Schüsseln sind für Pferde ungeeignet -Tränken mit Drückplatte sind gänzlich schlecht. Solche mit Nachlaufsystem müssen unbedingt so eingestellt sein, dass rasch eine grosse Menge nachfliesst, um einigermassen gesundes Trinkverhalten zu garantieren.  Alle Pferdetränken müssen ein Senken des Kopfes erlauben. Die Wasserfläche soll maximal auf Bughöhe liegen.  Pferde die einmal gelernt haben Wasser zu “sparen”, gewöhnen sich an den leicht dehydrierten Zustand und sind später fast nicht mehr umzugewöhnen. Das kann tödliche Folgen haben.

Das Pferd braucht also: 1.5-2.5% des Idealkörpergewichts in Form von Futter-Trockenmasse pro Tag aus Gras/Heu/Stroh/Silage + mineralisiertes Kurzfutter, 2-5l Wasser pro 100kg aktuelles Körpergewicht und 5g Salz pro 100kg aktuelles Körpergewicht.

Als Bäume noch Bäume waren

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Ein Bild, das wir nie mehr erleben werden.

Wann kommt das Verbot zum Fällen alter Bäume in Wäldern, Gärten und Städten?

Wann werden alle die stattlichen Bäume unserer Strassen und Städte, die derzeit gefällt werden, wieder aufgeforstet? Im kläglichen Versuch Zerstörtes wieder auf zu bauen.

Bäume in Städten fördern die Gesundheit der Bevölkerung, reduzieren die Reflektorwirkung der Gebäude und Strassen und senken die Temperatur, gleichen das Klima aus, sorgen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit stets gut und für die Menschen (und die Tier- und Pflanzenwelt) förderlich bleibt, sie verhindern Staubbildung und halten so die Atemwege gesund, sie verhindern Auswaschung der Böden und beleben das städtische und urbane Mikroklima über wie unter der Erde.

Grosse Laubbäume sichern die Grundwasservorräte und reinigen sie von unseren Gebäuden und Strassen in den Boden sickern.

Schützen Sie Ihre und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen, der Umwelt und des Planeten: pflanzen Sie Bäume. Schützen Sie Bäume.

 

Grenfell Tower -wie Klimaschutz funktioniert

Auch einer der Artikel, die in der Warteschlange stecken geblieben sind. Leider wird dieses Ereignis aber noch lange nicht überholt sein.

Jetzt erst Recht ist es an der Zeit die Klima-Bekämpfung einmal richtig zu betrachten.

Den hunderten Menschen die ihr Heim verloren haben und die immer noch ungezählten Toten, widerfuhr dieses Schicksal dank der Klima-Bekämpfung. Jeder einzelne wäre heute noch am Leben, wäre dieser Block nicht auf der Jagd nach einer Energienorm aussen-auf-isoliert worden.

Ist dieser Preis zu hoch? Finanziell hat sich der Aufwand gelohnt -für die Auftragsnehmer. Statistisch für die Modellrechnung einer Energiepolitik auch. Langfristig ist dieser Block mit Sicherheit eine der effektivsten Klimaschutzmassnahmen der letzten Jahre. Die Knusprigen werden nie wieder die Klimaziele beeinflussen -ihr CO2Ausstoss wurde komplett eliminiert. Grandios.

Was sind schon ein paar Menschenleben, wenn die Klima-Bekämpfung voran kommt?

 

Hmm…

Wie es aussieht, muss ich noch etwas üben und erst noch herausfinden, wie das genau mit dem Planen der Veröffentlichung der Beiträge geht.

Einen ganzen Stapel Beiträge hatte ich vorbereitet. Und die sind heute noch brav in der Warteschlange, obwohl das Datum längst verstrichen ist.  Eigenartig. Irgendwas habe ich übersehen.  Und nun, kann man manches bereits einmotten oder muss es überarbeiten.

So ist das halt.

Haus und so: Hitzeschutz

Es ist so weit. Der Sommer ist dieses Jahr früh dran. Nach einem ordentlichen Winter, nun ein ordentlicher Sommer. Leider auch ordentliche Hitze.

Wunderschön sind die milden frühen Morgenstunden. Man muss aber schon richtig früh dran sein. Danach wird es rasch heiss und man wünscht sich ein kühles Fleckchen zum Verkriechen und Arbeiten, bis es wieder angenehmer wird. Die bombig isolierten Häuser heute machen das kühle Fleckchen rar. Die Wärme ist fast nicht draussen zu halten. Wehe dem der es verpasst hat, um 4 Uhr Morgens die Räume zu lüften und kühle Luft hereinzulassen.

Gut isolierte Häuser die keine eigene Wärme generieren, wären jetzt schön. Ist aber Wunschtraum. Also egal ob alt oder neu, es ist viel zu warm um noch konzentriert arbeiten zu können. Und zuhause wärmt sich die Wohnung während unserer Abwesenheit in aller Seelenruhe auf.

Ein paar Kniffe halten die Raumtemperatur in Schach und sorgen für eine angenehme Temperaturdifferenz von Draussen nach Drinnen. Fenster tagsüber geschlossen halten und nur über die Nacht oder in den ganz frühen Morgenstunden lüften. Beschattet alle Fensterflächen von Aussen. Am besten mit Kipp-Lamellenstoren mit reflektierender Oberfläche oder zumindest in hellen Farben. Dunkle Storenfarben werden sich mit warmen Räumen rächen.

Gute Kipp-Lamellenstoren lassen sich genau so kippen wie es für die Raumhelligkeit und den Standort des Gebäudes bei verschiedenen Einstrahlungswinkeln ideal ist.

Richtig effizient funktionieren Storen aber nur, wenn sie auch geputzt sind. Sobald sich Staubschichten bilden, wird es wieder wärmer im Raum. Das Gleiche gilt für Fensterscheiben. Saubere Scheiben reflektieren Sonnenlicht und Wärme viel besser als schmutzige. Schon feine Dunstschichten auf den Scheiben, sowohl Innen wie auch Aussen transportieren viel mehr Wärme ins Rauminnere.  -übrigens gilt das  auch im Winter. Aber in umgekehrter Weise. Die warme Raumluft wird bei blitzblanken Scheiben viel besser im Raum gehalten. Das reduziert die Heizkosten substantiell.

Getönte Scheiben sind sehr zu empfehlen. Kann man selber machen, mit Geduld und Gefühl -allerdings nicht bei Spezialverglasungen.

Bäume und grosse Sträucher vor den Gebäuden sind ideale Klimaausgleicher. Ein guter Baumbestand spendet nicht nur Schatten sondern kühlt aktiv, wie eine Klimaanlage, durch Verdunstungskälte. In vielen Städten und Wohnquartieren werden heute kaum grosse Grünpflanzen gepflanzt und die alten Baumbestände werden sogar entfernt, aus angeblichen Kostengründen. Der enorme positive Einfluss auf das Klima und die Luftqualität wird dabei völlig ignoriert. Setzt Euch aktiv für starke Bepflanzung ein. Sie sichert das Wohlbefinden und die Gesundheit und pflegt die Grundwasserreserven in den bebauten Gebieten.

Auf Balkonen und vor dem Fenster helfen grössere Topfpflanzen euer persönliches Klima verbessern. Der Effekt ist beeindruckend. Giessen sollte man nicht vergessen.

Hinter euren Fenstern helfen zusätzlich schwere Vorhänge, wenn sich der Raum trotz sauberen Storen und Fenstern zu sehr erwärmt. Der Abstand muss genügend gross sein, das ist wichtig. Am besten kommt es, wenn man zwei Vorhänge hat. Zur Fensterseite einen schweren, dicken, hellen (weissen) Stoff und dahinter einen in Wunschfarbe -ebenfalls dick.  Zur Not kann ein gefütterter Vorhang verwendet werden. Das Futter muss hell sein, sonst wird’s warm und die Scheiben können kaputt gehen.

 

 

E2050 -selber Schuld

Scheinbar ist das Schweizer Volk doch viel blöder als gedacht.

Nicht, dass ich angenommen hätte, irgendwer in der Agglo Zürich und Grossraum wäre noch halbwegs klar denkend… Hier ist Hopfen und Malz verloren. Zwangsläufig. Um die Klimaveränderung -was war es schon wieder? Erwärmung? Abkühlung? Stabilität?- zu würdigen und entsprechend zu verhindern, muss Bier umgehend verboten werden.

Was sage ich da? Blöd, ich habe ganz vergessen, dass das Klima sich sofort wieder normal verhalten wird, sobald genügend Steuergelder gesammelt sind. Wir sehen, das Klima ist ein geldgieriger Sack.

Machen wir es doch einfach: alles Geld, ALLES, gehört per sofort einfach dem Klima (also dem Staat, also ein paar Halbschlauen die gerne zuviel Znacht essen und mit dem Privatjet oder Heli zu den Saudischen Prinzen in die Ferien fliegen, ohne eigenes Geld auszugeben.

Alle Probleme gelöst. Sofort.

Wer hat denn jetzt noch nicht gemerkt, dass es nur darum geht Euer Geld und Eure Freiheit wegzunehmen?

Das Ja zum E2050 konnte nur durch reine Dummheit zu Stande kommen. Viele Dumme sind das…