Schwreiting

Was zum …?!

Was wohl: Schreiben / writing.

Während ich meine gelagerten Artikel und die vielen Entwürfe überarbeite, frage ich mich, was ich hier eigentlich tue. Wozu. Und warum auf Deutsch. Eigentlich funktioniere ich englisch. Und so ist dieser Blog auch eine Übungsfläche für deutsches Schreiben. Ich schreibe immer. Zumindest immer, wenn sich die Gelegenheit bietet. Wenn ich nicht schreibe, dann lese ich. Vorausgesetzt ich muss nichts anderes. Aber dann bleibt ja immer noch das Denken. Und dann denke ich schon wieder an irgendwas schreibbarem herum. Oder besser gesagt, es muss irgendwann geschrieben werden, weil sonst nichts seinen Abschluss findet oder Wichtiges irgendwann von anderem Wichtigem verdrängt wird.

Geschrieben wird allerlei. Ohne Rücksicht auf Verluste. Vieles wird sofort nach Fertigstellung gelöscht, niemals gespeichert oder das Papier wandert in den Papierkorb. Zeitungen eignen sich wunderbar zum überschreiben… das Ergebnis ist kaum lesbar. Ziemlich ideal. Besonders bei den qualvollen Dingen. Soll man die schreiben? So, dass andere sie lesen können? Vieles ist fast nicht zu ertragen, das Schreiben ist einerseits Abgeben und andererseits so unerträglich, dass mir nicht klar ist, ob Niederschreiben wirklich die bessere Variante ist. Manches lässt sich nicht schreiben -das macht mich wütend. Dann wundere ich mich und will es erst recht los werden. Raus stellen. Bloss stellen. Es weigert sich. Offensichtlich ist, dass es nicht verständlich wäre. Beunruhigend für manche Leser -kann ich verantworten, dass meine Geschichte andere destabilisieren könnte? Oder enthalte ich die Geschichte vor und verhindere damit Erkenntnis oder, dass sich andere Betroffene in ihrer stillen Befürchtung bestätigt fühlen? Was ist hier richtig oder falsch? Es gibt eigentlich genug hirnrissiges im Internet um Menschen komplett um den Verstand zu bringen. Anstatt lebensverbessernd zu agieren wird aufgeschreckt, verwirrt, verschworen, eingeredet, bis die ganze Welt Kopf steht und der geneigte Passant glaubt, dass Socken auf dem Kopf getragen werden müssten. Wie weit will ich gehen, die Wahrheit schreiben und riskieren, dass die Falschen davon beeinflusst werden. Wenn, dann sollte es etwas zum Wohl beitragen. Oder zumindest Information sein. Deutsch ist hier wieder das Problem. Es scheint überdurchschnittlich viele Plattformen zu geben, die die Verschrobenheit der Besucher fördern und die Gefahr somit erhöhen, dass entsprechende “Kundschaft” manche meiner Texte liest. Soll es mir egal sein, wenn ihre labile Situation weiter ausgebaut wird, weil sie sich möglicherweise falscherweise zugehörig fühlen oder viel zu wenig vom “Grossen-Ganzen” verstehen, um sicher konsumieren und abwägen zu können?

Das sind Fragen die ich mir englisch nicht stellen muss. Das Angebot ist besser. Die Besucher oftmals versierter. Die Ausdrucksweise ist einfacher, sodass sich veritable Quellen besser von Humbug unterscheiden lassen.

Wenn ich also veröffentliche, dann weil ich denke, es könnte andere interessieren, weil es interessant ist, weil ich meine meiner Meinung eine Plattform geben zu müssen, nachdem ich sie sowieso festgehalten habe und es möglicherweise für andere wertvoll sein könnte. Irgendwann, irgendwo. Der Humor, oftmals rabenschwarz und sarkastisch, die Unterhaltung werden nicht fehlen, für diejenigen die es verstehen. Überhaupt könnte das etwa das gröbste Problem werden. Die Leser könnten manchmal an meiner Ernsthaftigkeit zweifeln. Falls jemals Feedback kommt, bin ich gewissermassen auf Vorrat gespannt ob sich irgendwelche Leuchten in Schimpftiraden versteigen oder ob der Zwick jeweils verstanden wird.

Schreiben ist Datenauslagerung. Verarbeitung. Abschliessen. Speichern -im Kopf, wenn nicht als Datei oder auf Papier. Schreiben muss sein. Allerdings nicht in Deutsch. Das ist das Problem. Mein Umfeld spricht, denkt und, oh-himmel, lebt deutsch. Schweizer-Deutsch. Kann man hierfür Schwerniszulagen beziehen?

Alles ist so unpraktisch, unlogisch, eckig; es fehlt einfach an ALLEM. Deutsch Denken, Fühlen und Schreiben ist für mich wie Gehen an Krücken. Und ich glaube zumindest in so mancher Person im Umfeld zu sehen, dass auch sie an Krücken gehen, auch wenn sie es vielleicht gar nicht so merken. Irgendetwas fehlt. Nicht nur mir. Auch ihnen. Ich für mich, kann das Problem lösen. Aber dann verstehen wir uns gar nicht mehr. Da könnte mein Gegenüber auch Chinesisch reden. Schlimmer wär’s bestimmt nicht.  Und man wüsste, warum man nichts versteht.

Die deutsche Sprache muss gebeugt und dressiert werden, bis sie einigermassen tut was ich möchte und dann ist das Ergebnis immer noch mehr als ärmlich. Zum Glück geht es mir nicht nur beim selber Denken und Schreiben so, sondern auch beim Lesen von Texten Anderer. Es ist also nicht nur mein Problem.

Trotzdem bleibt mir das immer im Halse stecken. Ich möchte doch auch Deutsch gerne vermitteln und lesen können was gefühlt und gedacht wird. Nicht nur englisch. Einige meiner Artikel kommen mir so quer in den Verstand, dass ich kurz davor bin sie auch in den Kübel zu hauen und entweder bleiben zu lassen oder in Englisch noch einmal neu zu verfassen.

Wenn ich sowieso schreibe, notiere und allerlei recherchiere und für mich festhalte, kann ich es in einem Blog versuchen. Möglicherweise findet jemand einmal zu genau der Information die er gesucht hat. Vielleicht schneide ich ein Thema an, da auch andere interessiert. Auf jeden Fall, spielt es beim Meisten keine Rolle ob es still in der Kammer vergilbt oder öffentlich zugänglich ist.

… und so töggele ich weiterhin meine Texte und schaue mal ob ich bei Deutsch bleibe oder doch einknicke und englisch schreiben werde… oder beides vielleicht. Ob sich hierher irgendwann ein Besucher verirrt, wird sich zeigen.  Und nun sollte ich mich wirklich mal ums Essen kümmern.

 

 

Grenfell Tower -wie Klimaschutz funktioniert

Auch einer der Artikel, die in der Warteschlange stecken geblieben sind. Leider wird dieses Ereignis aber noch lange nicht überholt sein.

Jetzt erst Recht ist es an der Zeit die Klima-Bekämpfung einmal richtig zu betrachten.

Den hunderten Menschen die ihr Heim verloren haben und die immer noch ungezählten Toten, widerfuhr dieses Schicksal dank der Klima-Bekämpfung. Jeder einzelne wäre heute noch am Leben, wäre dieser Block nicht auf der Jagd nach einer Energienorm aussen-auf-isoliert worden.

Ist dieser Preis zu hoch? Finanziell hat sich der Aufwand gelohnt -für die Auftragsnehmer. Statistisch für die Modellrechnung einer Energiepolitik auch. Langfristig ist dieser Block mit Sicherheit eine der effektivsten Klimaschutzmassnahmen der letzten Jahre. Die Knusprigen werden nie wieder die Klimaziele beeinflussen -ihr CO2Ausstoss wurde komplett eliminiert. Grandios.

Was sind schon ein paar Menschenleben, wenn die Klima-Bekämpfung voran kommt?

 

Hmm…

Wie es aussieht, muss ich noch etwas üben und erst noch herausfinden, wie das genau mit dem Planen der Veröffentlichung der Beiträge geht.

Einen ganzen Stapel Beiträge hatte ich vorbereitet. Und die sind heute noch brav in der Warteschlange, obwohl das Datum längst verstrichen ist.  Eigenartig. Irgendwas habe ich übersehen.  Und nun, kann man manches bereits einmotten oder muss es überarbeiten.

So ist das halt.

Haus und so: Hitzeschutz

Es ist so weit. Der Sommer ist dieses Jahr früh dran. Nach einem ordentlichen Winter, nun ein ordentlicher Sommer. Leider auch ordentliche Hitze.

Wunderschön sind die milden frühen Morgenstunden. Man muss aber schon richtig früh dran sein. Danach wird es rasch heiss und man wünscht sich ein kühles Fleckchen zum Verkriechen und Arbeiten, bis es wieder angenehmer wird. Die bombig isolierten Häuser heute machen das kühle Fleckchen rar. Die Wärme ist fast nicht draussen zu halten. Wehe dem der es verpasst hat, um 4 Uhr Morgens die Räume zu lüften und kühle Luft hereinzulassen.

Gut isolierte Häuser die keine eigene Wärme generieren, wären jetzt schön. Ist aber Wunschtraum. Also egal ob alt oder neu, es ist viel zu warm um noch konzentriert arbeiten zu können. Und zuhause wärmt sich die Wohnung während unserer Abwesenheit in aller Seelenruhe auf.

Ein paar Kniffe halten die Raumtemperatur in Schach und sorgen für eine angenehme Temperaturdifferenz von Draussen nach Drinnen. Fenster tagsüber geschlossen halten und nur über die Nacht oder in den ganz frühen Morgenstunden lüften. Beschattet alle Fensterflächen von Aussen. Am besten mit Kipp-Lamellenstoren mit reflektierender Oberfläche oder zumindest in hellen Farben. Dunkle Storenfarben werden sich mit warmen Räumen rächen.

Gute Kipp-Lamellenstoren lassen sich genau so kippen wie es für die Raumhelligkeit und den Standort des Gebäudes bei verschiedenen Einstrahlungswinkeln ideal ist.

Richtig effizient funktionieren Storen aber nur, wenn sie auch geputzt sind. Sobald sich Staubschichten bilden, wird es wieder wärmer im Raum. Das Gleiche gilt für Fensterscheiben. Saubere Scheiben reflektieren Sonnenlicht und Wärme viel besser als schmutzige. Schon feine Dunstschichten auf den Scheiben, sowohl Innen wie auch Aussen transportieren viel mehr Wärme ins Rauminnere.  -übrigens gilt das  auch im Winter. Aber in umgekehrter Weise. Die warme Raumluft wird bei blitzblanken Scheiben viel besser im Raum gehalten. Das reduziert die Heizkosten substantiell.

Getönte Scheiben sind sehr zu empfehlen. Kann man selber machen, mit Geduld und Gefühl -allerdings nicht bei Spezialverglasungen.

Bäume und grosse Sträucher vor den Gebäuden sind ideale Klimaausgleicher. Ein guter Baumbestand spendet nicht nur Schatten sondern kühlt aktiv, wie eine Klimaanlage, durch Verdunstungskälte. In vielen Städten und Wohnquartieren werden heute kaum grosse Grünpflanzen gepflanzt und die alten Baumbestände werden sogar entfernt, aus angeblichen Kostengründen. Der enorme positive Einfluss auf das Klima und die Luftqualität wird dabei völlig ignoriert. Setzt Euch aktiv für starke Bepflanzung ein. Sie sichert das Wohlbefinden und die Gesundheit und pflegt die Grundwasserreserven in den bebauten Gebieten.

Auf Balkonen und vor dem Fenster helfen grössere Topfpflanzen euer persönliches Klima verbessern. Der Effekt ist beeindruckend. Giessen sollte man nicht vergessen.

Hinter euren Fenstern helfen zusätzlich schwere Vorhänge, wenn sich der Raum trotz sauberen Storen und Fenstern zu sehr erwärmt. Der Abstand muss genügend gross sein, das ist wichtig. Am besten kommt es, wenn man zwei Vorhänge hat. Zur Fensterseite einen schweren, dicken, hellen (weissen) Stoff und dahinter einen in Wunschfarbe -ebenfalls dick.  Zur Not kann ein gefütterter Vorhang verwendet werden. Das Futter muss hell sein, sonst wird’s warm und die Scheiben können kaputt gehen.

 

 

E2050 -selber Schuld

Scheinbar ist das Schweizer Volk doch viel blöder als gedacht.

Nicht, dass ich angenommen hätte, irgendwer in der Agglo Zürich und Grossraum wäre noch halbwegs klar denkend… Hier ist Hopfen und Malz verloren. Zwangsläufig. Um die Klimaveränderung -was war es schon wieder? Erwärmung? Abkühlung? Stabilität?- zu würdigen und entsprechend zu verhindern, muss Bier umgehend verboten werden.

Was sage ich da? Blöd, ich habe ganz vergessen, dass das Klima sich sofort wieder normal verhalten wird, sobald genügend Steuergelder gesammelt sind. Wir sehen, das Klima ist ein geldgieriger Sack.

Machen wir es doch einfach: alles Geld, ALLES, gehört per sofort einfach dem Klima (also dem Staat, also ein paar Halbschlauen die gerne zuviel Znacht essen und mit dem Privatjet oder Heli zu den Saudischen Prinzen in die Ferien fliegen, ohne eigenes Geld auszugeben.

Alle Probleme gelöst. Sofort.

Wer hat denn jetzt noch nicht gemerkt, dass es nur darum geht Euer Geld und Eure Freiheit wegzunehmen?

Das Ja zum E2050 konnte nur durch reine Dummheit zu Stande kommen. Viele Dumme sind das…

Schont den Fuchs!

Bitte, bitte fahrt aufmerksam und mit angepasstem Tempo.

Täglich verlieren hunderte Fuchsjunge ihre Eltern oder Elternteile – der überfahrene Fuchs auf der Strasse hatte mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Familie zu versorgen. Entweder müssen ein Partner und die Jungen nun hungern oder die Jungfüchse sind Vollwaisen und müssen deswegen verhungern.

Im Moment haben die Fuchseltern Hochstress. Ihre Jungen benötigen viel Nahrung, die ihnen von beiden Eltern gebracht werden. Fuchsmännchen versorgen in der Anfangszeit auch ihre Partnerin, die bei den Füchslein bleibt. Der Verlust eines Partners bedroht die ganze Familie.

Denkt bitte daran, wenn ihr auf der Strasse seid. Wer aufmerksam fährt, und nicht viel zu schnell, der sieht den Fuchs und kann zeitgerecht bremsen. Füchse rennen kaum “plötzlich” auf die Fahrbahn – die die das behaupten, wollen nur von ihrer Schuld ablenken.

Manche Fuchswelpen sind jetzt bereits etwas grösser  und laufen herum. Füchse verlegen ihren Wohnort in dieser Zeit -d.h. manchmal sieht man Füchslein unterwegs, sie sind unscheinbar, klein, Asphaltgrau und ausgerechnet in der Dämmerung am häufigsten auf Wanderschaft. Bitte dann besonders umsichtig fahren. Junge Füchse können noch nicht schnell rennen oder plötzlich umkehren. Das bedeutet, einmal auf der Fahrbahn, braucht er seine Zeit um wieder runter zu kommen. Zudem können sie noch nicht wie ihre Eltern den Verkehr oder Geräusche einschätzen.

Man kann es nicht oft genug sagen: Fahrt umsichtig!

Es gibt nur einen Grund warum Wildtiere tot gefahren werden: schlechte Autofahrer.

 

Was macht der Fuchs auf der Fahrbahn? Nebst der Tatsache, dass Fuchsreviere halt oft eine Strasse kreuzen -wirklich nicht verwunderlich in einem so zugesträsselten Land wie der Schweiz-, der Fuchs darum immer mal wieder von A nach B muss, gibt es gerade jetzt einen triftigen Grund warum Füchse oft auf Strassen zu finden sind: Tierkadaver (von wem wohl verursacht?), Abfall, platte Insekten, Amphibien, Regenwürmer, Kleintiere. In der Zeit der Juntieraufzucht sind möglichst bequeme, schnelle Futterquellen überlebenswichtig – was schon tot da liegt, muss man nicht mehr jagen. Ergo findet der Fuchs die Strasse ein ziemlich guter Ort um an Essen zu kommen.

Ganz einfach: Reduziertes Tempo und Aufmerksamkeit und schon haben Sie aktiven Tierschutz geleistet mit einem absoluten Ergebnis und das auch noch vollkommen gratis.

Nur Idioten fahren Tiere zu Tode -ja, “sorry, gäll”, so ist es.

 

(nebenbei erwähnt: wer ein Tier tot fährt, hält gefälligst an und legt es zur Seite und meldet den Vorfall, damit es weder zu Brei gefahren wird, noch andere Tiere anzieht und damit die Zuständigen es nicht mühevoll vom Teer schaben müssen)

 

 

Traum-Rasen

Das Geheimnis für einen traumhaften Rasen: Pferde-Bollen à la carte.

Hingebungsvolle Pflege braucht er natürlich auch, der Rasen. Ohne Fleiss, kein Preis.

Mit Variationen von Pferdedung, reduziert sich der benötigte Aufwand sensationell; für einen Rasen, der alle Nachbarn grün vor Neid werden lässt -oder ist es eventuell nur das leuchtend satte Grün Ihres Traum-Rasens?

Pferde-Bollen sind der Leckerbissen für Ihre Rasengräser, und nicht halb so attraktiv für Klee und Schlimmeres.

Die wichtigste Regel beim Einsatz von Pferdeprodukten für Pflege während der Vegetationszeit bei einem bestehenden Rasen:  NUR Dung verwenden.

Produkte mit Einstreu enthalten zu viele Holzfasern und oftmals zuviel Stickstoff. Solches kann gezielt für Sanierungen und die Pflege während der Ausser-Saison moderat eingesetzt werden.

Je nach Zielsetzung verwendet man voll- oder teilkompostierten, angelagerten (wenige Tage bis maximal zwei Wochen alt) oder frischen Dung.

Kompostiert oder teilkompostiert, sowie zwei Wochen angelagerter Dung ist praktisch geruchlos und riecht nur noch nach Kompost/Erde und hat eine mittel-feuchte bis trockene Konsistenz.

Als einziger, ist frischer Dung nicht für jedes Näschen geeignet und sollte auch auf dem Rasen eher nur ganz gezielt eingesetzt werden, wenn man weiss was man tut.

Wenn das Produkt nicht vollkompostiert ist, muss man vorher unbedingt wissen, dass es ganz sicher nicht von Plackenhaltigem Futter stammt, sonst hat man bald diese lästigen Pflanzen auch im Rasen. Persönlich traue ich auch Kompostiertem nicht über den Weg, wenn ich nicht genau weiss, dass es keine Plackensaat enthalten kann.

Vor noch nicht all zu langer Zeit wurde die Unsitte eingeführt, Pferden minderwertiges Futter von ungepflegten, unausgewogenen Wiesen mit reifen Placken zu verfüttern. Frisch frisst kein Pferd Placken, wenn es nicht kurz vor dem Hungertod steht und junge Placken wären auch im Futter kein Problem. Der sehr späte Schnitt -hierzulande “Öko” genannt- führte dazu, dass der früher heiss geliebte frische Pferdemist in Verruf geriet. Pferdemist, um den sich die Leute noch vor 70 Jahren sprichwörtlich stritten, und bei jeder Gelegenheit ganze Wagenladungen voll bei Nacht und Nebel vom Miststock Anderer klauten, um ihn nicht teuer kaufen zu müssen…

Wichtig zu wissen: Der Dung sollte keine Medikamente die das Tier erhalten hat enthalten. Solcher Dung kann der Privatanwender der nur kleine Mengen auf kleiner Fläche einsetzen kann,  nicht gebrauchen.

Am besten gedeiht, nach persönlicher Erfahrung, was mit Dung von Pferden behandelt wird, die ungespritztes, langsam gewachsenes, eher junges Futter mit vielseitiger Pflanzen-Zusammensetzung fressen.

Die Anwendung angelagertert oder kompostierter Produkte verbessert das Bodenklima, hilft dem Rasen Wasser zu speichern, verhindert Austrocknung und Hitzestress bei Trockenheit und sorgt andererseits bei viel Wasser dafür, dass der Rasen nicht “ertrinkt”. Und die Bodenlebewesen danken es auch -mit einem Traum-Rasen.

 

Ganz nebenbei: 20l angelagerter Dung (oder hier auch Mist mit Einstreu) sind perfekte Starter/Helfer pro 100l Kompostbehälter. Hier unbedingt auf Freilagerung achten. Produkte aus Mulden oder von Mistplatten sind für den Kompost unbrauchbar.

 

 

 

 

 

Hot Dog -Hunde kochen

Ziemlich zeitig dran ist die sommerliche Hitze dieses Jahr.

Trotz Hundeführerschein und Informationsfreiheit stehen jeden Sommer die Plakate für die ganz Dummen in den Städten:

“Lassen Sie Ihren Hund bei Hitze nicht im Auto!”

Schockierend. Schlicht, schockierend.

Es ist mir -obwohl mir täglich bewusst wird, wie dumm und auch noch stolz darauf, Menschen sind- unvorstellbar, wie irgendjemand überhaupt auf die Idee kommen könnte, seinen Hund im Auto zu garen.

Eine einzige Frage: Würdest DU jetzt auch nur 10 Minuten an der Sonne im geschlossenen oder fast geschlossenen Auto sitzen? Nein?

Das kann doch um Himmels Willen nicht so schwer sein. Ich meine, immerhin behauptet ja doch jeder er liebe seinen Hund und verstehe ihn und … (der Hund brauche ein Tütü), aber, dass es vielleicht nicht so gut sein könnte, auch nur den ollen Gummibaum bei solchen Bedingungen im Auto zu lassen, DAS kommt einem dann nicht in den Sinn?

Ist diesen Leuten denn überhaupt bewusst, dass ein Hund ein Lebewesen ist?         Mit Herzschlag, Blut und Gefühlen.

Mich erstaunen eigentlich drei Dinge: 1. dass es vor kommt, 2. dass man es den Leuten sagen muss und 3. dass dieses “Wissen” offensichtlich nicht Bestandteil der Lektionen des abgeschafften Hunderführerausweises war. -ahja, wann erhalten wir das dafür investierte Geld zurück?

Pferdeverbesserung

Dreh- und Angelpunkt jeder Pferdehaltung ist die Fütterung.

Die Ernährung  des Pferdes kann gar nicht deutlich genug betont werden. Wie das Pferd frisst, so leistet es auch.

Meine Erfahrung in den Jahrzehnten mit Pferden, sei es die Haltung, der alltägliche Umgang oder die Nutzung, ist die, dass sich Probleme in Luft auflösen, in dem exakten Moment wo das korrekte Nahrungsangebot besteht.

 

Unnötig zu erwähnen, dass ein schlechter Reiter, eine verwirrte Seele oder eine dumme Nuss deswegen noch lange nicht plötzlich den Himmel auf Erden haben werden.

Ebenfalls unnötig zu erwähnen, dass mehr, teurer und komplizierter nicht = Besser.