Pferdefütterung -ganz einfach

Was braucht ein Pferd zu fressen?  Der unabänderliche Grundsatz: min. 1kg/100kg/Tag sollen aus stark raufaserhaltigem Futter bestehen. Die tägliche Gesamtration in Trockenmasse soll 1.5-2.5% des idealen Körpergewichts ausmachen.

Was heisst “Trockenmasse”? Frisst ein Pferd Futter welches fast 100% trocken ist, entsprechen die Kilogramm verabreichten Futters fast der 1.5-2.5% Regel. Frisst das Pferd jedoch Gras oder anderes feuchtes Futter, muss man den Wassergehalt erst abrechnen um herauszufinden wieviel Gras es beispielsweise benötigt um auf die 1.5-2.5% Trockenmasse zu kommen.

Ob ein Pferd eher 1.5% oder 2.5% seines Idealgewichts täglich braucht, hängt vorallem von der Futterqualität und in zweiter Linie vom Typ des Pferdes ab.  Die Aktivität des Pferdes verändert den Bedarf unter Umständen noch einmal -jedoch muss die Menge nicht unbedingt verändert werden, sondern der Gehalt des verabreichten Futters ist wichtig.

Für die meisten Pferde  ist Heu die Grundration. Qualitativ hochwertiges Heu mit einem hohen Nährstoffgehalt kann für Freizeitpferde ausreichend sein als alleinige Nährstoffquelle. Top Heu ist aber sehr selten zu erwerben – aus diesem Grund macht es Sinn eine Grundration um die 1-1.5kg/100kg Idealkörpergewicht in Form von Heu zu verfüttern. Und die Defizite mit einem Kurzfutter auszugleichen, anstatt einfach mehr vom gleichen nicht vollwertigen Heu zu verfüttern.

Qualität bedeutet, wie gross der Nährwert des Futters ist. Alle Spätschnitte aus sehr stängligem bis schon strohigem, verholztem Gras (Öko-Heu) können bestenfalls als Raufaserlieferant aber nicht als Nährstoffquelle verwendet werden. Sie bieten Beschäftigung und enthalten in erster Linie viel Zucker – daher eignen sie sich am ehesten als Beschäftigung und Ergänzung für Hochleistungspferde die daneben hochwertiges Heu und Kurzfutter fressen und einen besonders hohen Energieverbrauch haben.

Für Robustrassen und Freizeitpferde mit geringem Arbeitspensum werden am besten 1kg hochwertiges Heu /100kg Idealkörpergewicht pro Tag verfüttert, dazu wenn nötig maximal 0.5kg Stroh /100kg und ein Kurzfutter zur Ergänzung. So wird Fettleibigkeit verhindert und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich das Pferd wohl fühlt und gesund bleibt.

Der Zustand des Futters sollte in jedem Fall optimal sein – graues, schimmliges, faules, staubiges, nasses oder schmutziges Futter darf niemals gefüttert werden.

Gefüttert wird nach Idealkörpergewicht. Ist ein Pferd zu dünn, sind die 1.5-2.5% also de künftig gewünschten Gewicht entsprechend zu berechnen. Ist es zu dick, muss ebenfalls nach Zielgewicht angepasst werden. Pferde dürfen weder gemästet noch auf Radikaldiät gesetzt werden, wenn man gefährliche Gesundheitsprobleme vermeiden will.

Unser 400kg Freizeitpferd erhält folglich jeden Tag 4.5kg Heu und 1.5-2kg Kurzfutter. Geht es auf die Weide, wird diese je nach Bewuchs und Weidedauer angerechnet oder auch nicht.

Das Körpergewicht des Pferdes lässt sich mit der Messbandtechnik recht gut berechnen: [Brustumfang x Brustumfang] x Körperlänge / 11’900 = Körpergewicht

Ob das Gewicht dem Idealgewicht entspricht oder nicht, entscheidet sich über die äussere Erscheinung. Erstes und wertvollstes Merkmal für die Beurteilung sind die Rippen des Pferdes. Wenn alle Rippen beim leichten Überstreichen mit der flachen Hand zu spüren sind, ist das Gewicht gut. Sind die Rippen nicht oder nur schwer und teilweise zu erfühlen, eventuell ist Druck nötig, dann ist das Pferd in jedem Fall zu dick. Je nach Pferdetyp können auch leicht sichtbare Rippen Idealform darstellen -entscheidend hier ist die Rasse, die Aktivität und ob die Haut über eine feststellbare Fettlage verfügt oder nicht. Sportler, Pferde mit viel Vollblutanteil, Asiaten, Vollblutaraber und Zuchtstuten gehören zu den Typen die sichtbare Rippen haben können OBWOHL sie zu dick sind. Sichtbare Rippen im Trab sind ein gutes Zeichen.

Ausschlaggebend für die Gesundheit und Zufriedenheit des Pferdes ist genug Futter mit den nötigen Nährstoffen. Ein schlankes Pferd auf einer kleinen aber ausgewogenen Ration ist ruhiger, ausgeglichener, leistungsbereiter und leistungsfähiger als ein dickes Pferd welches sich den ganzen Tag bedienen kann.

Richtig gefüttert ist das Pferd auch nie geplagt von Fressanfällen oder Heisshunger. Es freut sich still und zufrieden und geniesst einen saftigen Leckerbissen oder Weidegras, aber es stopft sich nicht voll. Es frisst seine Ration unaufgeregt und langsam am Stück auf oder macht eine Pause um später ganz gelassen weiter zu fressen.

Wenn ihr Pferd nervös umhertanzt, bettelt und beinahe vergitzelt bis es seine Ration bekommt, wissen Sie, etwas stimmt nicht ganz. Unerfreuliches Benehmen hat seine Ursache meist in unausgewogener Ernährung, wenn es nicht an mangelnder Erziehung liegt.

Pferdefütterung ist nicht kompliziert und Pferde sind nicht heikel, was man ihnen vor setzt, solange das Futter in gutem Zustand ist und die benötigten Nährstoffe geliefert werden.

Bei plötzlichen Temperaturstürzen und bei Wintertemperaturen unter -5°C muss die Futtermenge zeitweilig erhöht werden um dem grösseren Energiebedarf gerecht zu werden. Sportliche Leistungen und andere hohe Belastungen (zB Transport) erfordern selbstverständlich auch eine Anpassung.

Frisches Wasser und eine Salzquelle -am besten loses Salz- müssen immer gegeben sein. Pferde sind bekannt dafür oft viel zu wenig zu trinken und so ständig in der Gefahr von Überhitzung, Unterkühlung, Dehydration, Erschöpfungszuständen und Koliken zu schweben. Eimer und Tränken mit grossen Oberflächen von mind. 35cm Durchmesser sind immens wichtig. Viehtränken mit nur nasengrossen Schüsseln sind für Pferde ungeeignet -Tränken mit Drückplatte sind gänzlich schlecht. Solche mit Nachlaufsystem müssen unbedingt so eingestellt sein, dass rasch eine grosse Menge nachfliesst, um einigermassen gesundes Trinkverhalten zu garantieren.  Alle Pferdetränken müssen ein Senken des Kopfes erlauben. Die Wasserfläche soll maximal auf Bughöhe liegen.  Pferde die einmal gelernt haben Wasser zu “sparen”, gewöhnen sich an den leicht dehydrierten Zustand und sind später fast nicht mehr umzugewöhnen. Das kann tödliche Folgen haben.

Das Pferd braucht also: 1.5-2.5% des Idealkörpergewichts in Form von Futter-Trockenmasse pro Tag aus Gras/Heu/Stroh/Silage + mineralisiertes Kurzfutter, 2-5l Wasser pro 100kg aktuelles Körpergewicht und 5g Salz pro 100kg aktuelles Körpergewicht.

Als Bäume noch Bäume waren

goodbye-forestQuelle

Ein Bild, das wir nie mehr erleben werden.

Wann kommt das Verbot zum Fällen alter Bäume in Wäldern, Gärten und Städten?

Wann werden alle die stattlichen Bäume unserer Strassen und Städte, die derzeit gefällt werden, wieder aufgeforstet? Im kläglichen Versuch Zerstörtes wieder auf zu bauen.

Bäume in Städten fördern die Gesundheit der Bevölkerung, reduzieren die Reflektorwirkung der Gebäude und Strassen und senken die Temperatur, gleichen das Klima aus, sorgen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit stets gut und für die Menschen (und die Tier- und Pflanzenwelt) förderlich bleibt, sie verhindern Staubbildung und halten so die Atemwege gesund, sie verhindern Auswaschung der Böden und beleben das städtische und urbane Mikroklima über wie unter der Erde.

Grosse Laubbäume sichern die Grundwasservorräte und reinigen sie von unseren Gebäuden und Strassen in den Boden sickern.

Schützen Sie Ihre und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen, der Umwelt und des Planeten: pflanzen Sie Bäume. Schützen Sie Bäume.

 

Grenfell Tower -wie Klimaschutz funktioniert

Auch einer der Artikel, die in der Warteschlange stecken geblieben sind. Leider wird dieses Ereignis aber noch lange nicht überholt sein.

Jetzt erst Recht ist es an der Zeit die Klima-Bekämpfung einmal richtig zu betrachten.

Den hunderten Menschen die ihr Heim verloren haben und die immer noch ungezählten Toten, widerfuhr dieses Schicksal dank der Klima-Bekämpfung. Jeder einzelne wäre heute noch am Leben, wäre dieser Block nicht auf der Jagd nach einer Energienorm aussen-auf-isoliert worden.

Ist dieser Preis zu hoch? Finanziell hat sich der Aufwand gelohnt -für die Auftragsnehmer. Statistisch für die Modellrechnung einer Energiepolitik auch. Langfristig ist dieser Block mit Sicherheit eine der effektivsten Klimaschutzmassnahmen der letzten Jahre. Die Knusprigen werden nie wieder die Klimaziele beeinflussen -ihr CO2Ausstoss wurde komplett eliminiert. Grandios.

Was sind schon ein paar Menschenleben, wenn die Klima-Bekämpfung voran kommt?

 

Hmm…

Wie es aussieht, muss ich noch etwas üben und erst noch herausfinden, wie das genau mit dem Planen der Veröffentlichung der Beiträge geht.

Einen ganzen Stapel Beiträge hatte ich vorbereitet. Und die sind heute noch brav in der Warteschlange, obwohl das Datum längst verstrichen ist.  Eigenartig. Irgendwas habe ich übersehen.  Und nun, kann man manches bereits einmotten oder muss es überarbeiten.

So ist das halt.

Haus und so: Hitzeschutz

Es ist so weit. Der Sommer ist dieses Jahr früh dran. Nach einem ordentlichen Winter, nun ein ordentlicher Sommer. Leider auch ordentliche Hitze.

Wunderschön sind die milden frühen Morgenstunden. Man muss aber schon richtig früh dran sein. Danach wird es rasch heiss und man wünscht sich ein kühles Fleckchen zum Verkriechen und Arbeiten, bis es wieder angenehmer wird. Die bombig isolierten Häuser heute machen das kühle Fleckchen rar. Die Wärme ist fast nicht draussen zu halten. Wehe dem der es verpasst hat, um 4 Uhr Morgens die Räume zu lüften und kühle Luft hereinzulassen.

Gut isolierte Häuser die keine eigene Wärme generieren, wären jetzt schön. Ist aber Wunschtraum. Also egal ob alt oder neu, es ist viel zu warm um noch konzentriert arbeiten zu können. Und zuhause wärmt sich die Wohnung während unserer Abwesenheit in aller Seelenruhe auf.

Ein paar Kniffe halten die Raumtemperatur in Schach und sorgen für eine angenehme Temperaturdifferenz von Draussen nach Drinnen. Fenster tagsüber geschlossen halten und nur über die Nacht oder in den ganz frühen Morgenstunden lüften. Beschattet alle Fensterflächen von Aussen. Am besten mit Kipp-Lamellenstoren mit reflektierender Oberfläche oder zumindest in hellen Farben. Dunkle Storenfarben werden sich mit warmen Räumen rächen.

Gute Kipp-Lamellenstoren lassen sich genau so kippen wie es für die Raumhelligkeit und den Standort des Gebäudes bei verschiedenen Einstrahlungswinkeln ideal ist.

Richtig effizient funktionieren Storen aber nur, wenn sie auch geputzt sind. Sobald sich Staubschichten bilden, wird es wieder wärmer im Raum. Das Gleiche gilt für Fensterscheiben. Saubere Scheiben reflektieren Sonnenlicht und Wärme viel besser als schmutzige. Schon feine Dunstschichten auf den Scheiben, sowohl Innen wie auch Aussen transportieren viel mehr Wärme ins Rauminnere.  -übrigens gilt das  auch im Winter. Aber in umgekehrter Weise. Die warme Raumluft wird bei blitzblanken Scheiben viel besser im Raum gehalten. Das reduziert die Heizkosten substantiell.

Getönte Scheiben sind sehr zu empfehlen. Kann man selber machen, mit Geduld und Gefühl -allerdings nicht bei Spezialverglasungen.

Bäume und grosse Sträucher vor den Gebäuden sind ideale Klimaausgleicher. Ein guter Baumbestand spendet nicht nur Schatten sondern kühlt aktiv, wie eine Klimaanlage, durch Verdunstungskälte. In vielen Städten und Wohnquartieren werden heute kaum grosse Grünpflanzen gepflanzt und die alten Baumbestände werden sogar entfernt, aus angeblichen Kostengründen. Der enorme positive Einfluss auf das Klima und die Luftqualität wird dabei völlig ignoriert. Setzt Euch aktiv für starke Bepflanzung ein. Sie sichert das Wohlbefinden und die Gesundheit und pflegt die Grundwasserreserven in den bebauten Gebieten.

Auf Balkonen und vor dem Fenster helfen grössere Topfpflanzen euer persönliches Klima verbessern. Der Effekt ist beeindruckend. Giessen sollte man nicht vergessen.

Hinter euren Fenstern helfen zusätzlich schwere Vorhänge, wenn sich der Raum trotz sauberen Storen und Fenstern zu sehr erwärmt. Der Abstand muss genügend gross sein, das ist wichtig. Am besten kommt es, wenn man zwei Vorhänge hat. Zur Fensterseite einen schweren, dicken, hellen (weissen) Stoff und dahinter einen in Wunschfarbe -ebenfalls dick.  Zur Not kann ein gefütterter Vorhang verwendet werden. Das Futter muss hell sein, sonst wird’s warm und die Scheiben können kaputt gehen.

 

 

E2050 -selber Schuld

Scheinbar ist das Schweizer Volk doch viel blöder als gedacht.

Nicht, dass ich angenommen hätte, irgendwer in der Agglo Zürich und Grossraum wäre noch halbwegs klar denkend… Hier ist Hopfen und Malz verloren. Zwangsläufig. Um die Klimaveränderung -was war es schon wieder? Erwärmung? Abkühlung? Stabilität?- zu würdigen und entsprechend zu verhindern, muss Bier umgehend verboten werden.

Was sage ich da? Blöd, ich habe ganz vergessen, dass das Klima sich sofort wieder normal verhalten wird, sobald genügend Steuergelder gesammelt sind. Wir sehen, das Klima ist ein geldgieriger Sack.

Machen wir es doch einfach: alles Geld, ALLES, gehört per sofort einfach dem Klima (also dem Staat, also ein paar Halbschlauen die gerne zuviel Znacht essen und mit dem Privatjet oder Heli zu den Saudischen Prinzen in die Ferien fliegen, ohne eigenes Geld auszugeben.

Alle Probleme gelöst. Sofort.

Wer hat denn jetzt noch nicht gemerkt, dass es nur darum geht Euer Geld und Eure Freiheit wegzunehmen?

Das Ja zum E2050 konnte nur durch reine Dummheit zu Stande kommen. Viele Dumme sind das…

Schont den Fuchs!

Bitte, bitte fahrt aufmerksam und mit angepasstem Tempo.

Täglich verlieren hunderte Fuchsjunge ihre Eltern oder Elternteile – der überfahrene Fuchs auf der Strasse hatte mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Familie zu versorgen. Entweder müssen ein Partner und die Jungen nun hungern oder die Jungfüchse sind Vollwaisen und müssen deswegen verhungern.

Im Moment haben die Fuchseltern Hochstress. Ihre Jungen benötigen viel Nahrung, die ihnen von beiden Eltern gebracht werden. Fuchsmännchen versorgen in der Anfangszeit auch ihre Partnerin, die bei den Füchslein bleibt. Der Verlust eines Partners bedroht die ganze Familie.

Denkt bitte daran, wenn ihr auf der Strasse seid. Wer aufmerksam fährt, und nicht viel zu schnell, der sieht den Fuchs und kann zeitgerecht bremsen. Füchse rennen kaum “plötzlich” auf die Fahrbahn – die die das behaupten, wollen nur von ihrer Schuld ablenken.

Manche Fuchswelpen sind jetzt bereits etwas grösser  und laufen herum. Füchse verlegen ihren Wohnort in dieser Zeit -d.h. manchmal sieht man Füchslein unterwegs, sie sind unscheinbar, klein, Asphaltgrau und ausgerechnet in der Dämmerung am häufigsten auf Wanderschaft. Bitte dann besonders umsichtig fahren. Junge Füchse können noch nicht schnell rennen oder plötzlich umkehren. Das bedeutet, einmal auf der Fahrbahn, braucht er seine Zeit um wieder runter zu kommen. Zudem können sie noch nicht wie ihre Eltern den Verkehr oder Geräusche einschätzen.

Man kann es nicht oft genug sagen: Fahrt umsichtig!

Es gibt nur einen Grund warum Wildtiere tot gefahren werden: schlechte Autofahrer.

 

Was macht der Fuchs auf der Fahrbahn? Nebst der Tatsache, dass Fuchsreviere halt oft eine Strasse kreuzen -wirklich nicht verwunderlich in einem so zugesträsselten Land wie der Schweiz-, der Fuchs darum immer mal wieder von A nach B muss, gibt es gerade jetzt einen triftigen Grund warum Füchse oft auf Strassen zu finden sind: Tierkadaver (von wem wohl verursacht?), Abfall, platte Insekten, Amphibien, Regenwürmer, Kleintiere. In der Zeit der Juntieraufzucht sind möglichst bequeme, schnelle Futterquellen überlebenswichtig – was schon tot da liegt, muss man nicht mehr jagen. Ergo findet der Fuchs die Strasse ein ziemlich guter Ort um an Essen zu kommen.

Ganz einfach: Reduziertes Tempo und Aufmerksamkeit und schon haben Sie aktiven Tierschutz geleistet mit einem absoluten Ergebnis und das auch noch vollkommen gratis.

Nur Idioten fahren Tiere zu Tode -ja, “sorry, gäll”, so ist es.

 

(nebenbei erwähnt: wer ein Tier tot fährt, hält gefälligst an und legt es zur Seite und meldet den Vorfall, damit es weder zu Brei gefahren wird, noch andere Tiere anzieht und damit die Zuständigen es nicht mühevoll vom Teer schaben müssen)

 

 

Traum-Rasen

Das Geheimnis für einen traumhaften Rasen: Pferde-Bollen à la carte.

Hingebungsvolle Pflege braucht er natürlich auch, der Rasen. Ohne Fleiss, kein Preis.

Mit Variationen von Pferdedung, reduziert sich der benötigte Aufwand sensationell; für einen Rasen, der alle Nachbarn grün vor Neid werden lässt -oder ist es eventuell nur das leuchtend satte Grün Ihres Traum-Rasens?

Pferde-Bollen sind der Leckerbissen für Ihre Rasengräser, und nicht halb so attraktiv für Klee und Schlimmeres.

Die wichtigste Regel beim Einsatz von Pferdeprodukten für Pflege während der Vegetationszeit bei einem bestehenden Rasen:  NUR Dung verwenden.

Produkte mit Einstreu enthalten zu viele Holzfasern und oftmals zuviel Stickstoff. Solches kann gezielt für Sanierungen und die Pflege während der Ausser-Saison moderat eingesetzt werden.

Je nach Zielsetzung verwendet man voll- oder teilkompostierten, angelagerten (wenige Tage bis maximal zwei Wochen alt) oder frischen Dung.

Kompostiert oder teilkompostiert, sowie zwei Wochen angelagerter Dung ist praktisch geruchlos und riecht nur noch nach Kompost/Erde und hat eine mittel-feuchte bis trockene Konsistenz.

Als einziger, ist frischer Dung nicht für jedes Näschen geeignet und sollte auch auf dem Rasen eher nur ganz gezielt eingesetzt werden, wenn man weiss was man tut.

Wenn das Produkt nicht vollkompostiert ist, muss man vorher unbedingt wissen, dass es ganz sicher nicht von Plackenhaltigem Futter stammt, sonst hat man bald diese lästigen Pflanzen auch im Rasen. Persönlich traue ich auch Kompostiertem nicht über den Weg, wenn ich nicht genau weiss, dass es keine Plackensaat enthalten kann.

Vor noch nicht all zu langer Zeit wurde die Unsitte eingeführt, Pferden minderwertiges Futter von ungepflegten, unausgewogenen Wiesen mit reifen Placken zu verfüttern. Frisch frisst kein Pferd Placken, wenn es nicht kurz vor dem Hungertod steht und junge Placken wären auch im Futter kein Problem. Der sehr späte Schnitt -hierzulande “Öko” genannt- führte dazu, dass der früher heiss geliebte frische Pferdemist in Verruf geriet. Pferdemist, um den sich die Leute noch vor 70 Jahren sprichwörtlich stritten, und bei jeder Gelegenheit ganze Wagenladungen voll bei Nacht und Nebel vom Miststock Anderer klauten, um ihn nicht teuer kaufen zu müssen…

Wichtig zu wissen: Der Dung sollte keine Medikamente die das Tier erhalten hat enthalten. Solcher Dung kann der Privatanwender der nur kleine Mengen auf kleiner Fläche einsetzen kann,  nicht gebrauchen.

Am besten gedeiht, nach persönlicher Erfahrung, was mit Dung von Pferden behandelt wird, die ungespritztes, langsam gewachsenes, eher junges Futter mit vielseitiger Pflanzen-Zusammensetzung fressen.

Die Anwendung angelagertert oder kompostierter Produkte verbessert das Bodenklima, hilft dem Rasen Wasser zu speichern, verhindert Austrocknung und Hitzestress bei Trockenheit und sorgt andererseits bei viel Wasser dafür, dass der Rasen nicht “ertrinkt”. Und die Bodenlebewesen danken es auch -mit einem Traum-Rasen.

 

Ganz nebenbei: 20l angelagerter Dung (oder hier auch Mist mit Einstreu) sind perfekte Starter/Helfer pro 100l Kompostbehälter. Hier unbedingt auf Freilagerung achten. Produkte aus Mulden oder von Mistplatten sind für den Kompost unbrauchbar.

 

 

 

 

 

Hot Dog -Hunde kochen

Ziemlich zeitig dran ist die sommerliche Hitze dieses Jahr.

Trotz Hundeführerschein und Informationsfreiheit stehen jeden Sommer die Plakate für die ganz Dummen in den Städten:

“Lassen Sie Ihren Hund bei Hitze nicht im Auto!”

Schockierend. Schlicht, schockierend.

Es ist mir -obwohl mir täglich bewusst wird, wie dumm und auch noch stolz darauf, Menschen sind- unvorstellbar, wie irgendjemand überhaupt auf die Idee kommen könnte, seinen Hund im Auto zu garen.

Eine einzige Frage: Würdest DU jetzt auch nur 10 Minuten an der Sonne im geschlossenen oder fast geschlossenen Auto sitzen? Nein?

Das kann doch um Himmels Willen nicht so schwer sein. Ich meine, immerhin behauptet ja doch jeder er liebe seinen Hund und verstehe ihn und … (der Hund brauche ein Tütü), aber, dass es vielleicht nicht so gut sein könnte, auch nur den ollen Gummibaum bei solchen Bedingungen im Auto zu lassen, DAS kommt einem dann nicht in den Sinn?

Ist diesen Leuten denn überhaupt bewusst, dass ein Hund ein Lebewesen ist?         Mit Herzschlag, Blut und Gefühlen.

Mich erstaunen eigentlich drei Dinge: 1. dass es vor kommt, 2. dass man es den Leuten sagen muss und 3. dass dieses “Wissen” offensichtlich nicht Bestandteil der Lektionen des abgeschafften Hunderführerausweises war. -ahja, wann erhalten wir das dafür investierte Geld zurück?