Als Bäume noch Bäume waren

goodbye-forestQuelle

Ein Bild, das wir nie mehr erleben werden.

Wann kommt das Verbot zum Fällen alter Bäume in Wäldern, Gärten und Städten?

Wann werden alle die stattlichen Bäume unserer Strassen und Städte, die derzeit gefällt werden, wieder aufgeforstet? Im kläglichen Versuch Zerstörtes wieder auf zu bauen.

Bäume in Städten fördern die Gesundheit der Bevölkerung, reduzieren die Reflektorwirkung der Gebäude und Strassen und senken die Temperatur, gleichen das Klima aus, sorgen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit stets gut und für die Menschen (und die Tier- und Pflanzenwelt) förderlich bleibt, sie verhindern Staubbildung und halten so die Atemwege gesund, sie verhindern Auswaschung der Böden und beleben das städtische und urbane Mikroklima über wie unter der Erde.

Grosse Laubbäume sichern die Grundwasservorräte und reinigen sie von unseren Gebäuden und Strassen in den Boden sickern.

Schützen Sie Ihre und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen, der Umwelt und des Planeten: pflanzen Sie Bäume. Schützen Sie Bäume.

 

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Grenfell Tower -wie Klimaschutz funktioniert

Auch einer der Artikel, die in der Warteschlange stecken geblieben sind. Leider wird dieses Ereignis aber noch lange nicht überholt sein.

Jetzt erst Recht ist es an der Zeit die Klima-Bekämpfung einmal richtig zu betrachten.

Den hunderten Menschen die ihr Heim verloren haben und die immer noch ungezählten Toten, widerfuhr dieses Schicksal dank der Klima-Bekämpfung. Jeder einzelne wäre heute noch am Leben, wäre dieser Block nicht auf der Jagd nach einer Energienorm aussen-auf-isoliert worden.

Ist dieser Preis zu hoch? Finanziell hat sich der Aufwand gelohnt -für die Auftragsnehmer. Statistisch für die Modellrechnung einer Energiepolitik auch. Langfristig ist dieser Block mit Sicherheit eine der effektivsten Klimaschutzmassnahmen der letzten Jahre. Die Knusprigen werden nie wieder die Klimaziele beeinflussen -ihr CO2Ausstoss wurde komplett eliminiert. Grandios.

Was sind schon ein paar Menschenleben, wenn die Klima-Bekämpfung voran kommt?

 

Hmm…

Wie es aussieht, muss ich noch etwas üben und erst noch herausfinden, wie das genau mit dem Planen der Veröffentlichung der Beiträge geht.

Einen ganzen Stapel Beiträge hatte ich vorbereitet. Und die sind heute noch brav in der Warteschlange, obwohl das Datum längst verstrichen ist.  Eigenartig. Irgendwas habe ich übersehen.  Und nun, kann man manches bereits einmotten oder muss es überarbeiten.

So ist das halt.

Haus und so: Hitzeschutz

Es ist so weit. Der Sommer ist dieses Jahr früh dran. Nach einem ordentlichen Winter, nun ein ordentlicher Sommer. Leider auch ordentliche Hitze.

Wunderschön sind die milden frühen Morgenstunden. Man muss aber schon richtig früh dran sein. Danach wird es rasch heiss und man wünscht sich ein kühles Fleckchen zum Verkriechen und Arbeiten, bis es wieder angenehmer wird. Die bombig isolierten Häuser heute machen das kühle Fleckchen rar. Die Wärme ist fast nicht draussen zu halten. Wehe dem der es verpasst hat, um 4 Uhr Morgens die Räume zu lüften und kühle Luft hereinzulassen.

Gut isolierte Häuser die keine eigene Wärme generieren, wären jetzt schön. Ist aber Wunschtraum. Also egal ob alt oder neu, es ist viel zu warm um noch konzentriert arbeiten zu können. Und zuhause wärmt sich die Wohnung während unserer Abwesenheit in aller Seelenruhe auf.

Ein paar Kniffe halten die Raumtemperatur in Schach und sorgen für eine angenehme Temperaturdifferenz von Draussen nach Drinnen. Fenster tagsüber geschlossen halten und nur über die Nacht oder in den ganz frühen Morgenstunden lüften. Beschattet alle Fensterflächen von Aussen. Am besten mit Kipp-Lamellenstoren mit reflektierender Oberfläche oder zumindest in hellen Farben. Dunkle Storenfarben werden sich mit warmen Räumen rächen.

Gute Kipp-Lamellenstoren lassen sich genau so kippen wie es für die Raumhelligkeit und den Standort des Gebäudes bei verschiedenen Einstrahlungswinkeln ideal ist.

Richtig effizient funktionieren Storen aber nur, wenn sie auch geputzt sind. Sobald sich Staubschichten bilden, wird es wieder wärmer im Raum. Das Gleiche gilt für Fensterscheiben. Saubere Scheiben reflektieren Sonnenlicht und Wärme viel besser als schmutzige. Schon feine Dunstschichten auf den Scheiben, sowohl Innen wie auch Aussen transportieren viel mehr Wärme ins Rauminnere.  -übrigens gilt das  auch im Winter. Aber in umgekehrter Weise. Die warme Raumluft wird bei blitzblanken Scheiben viel besser im Raum gehalten. Das reduziert die Heizkosten substantiell.

Getönte Scheiben sind sehr zu empfehlen. Kann man selber machen, mit Geduld und Gefühl -allerdings nicht bei Spezialverglasungen.

Bäume und grosse Sträucher vor den Gebäuden sind ideale Klimaausgleicher. Ein guter Baumbestand spendet nicht nur Schatten sondern kühlt aktiv, wie eine Klimaanlage, durch Verdunstungskälte. In vielen Städten und Wohnquartieren werden heute kaum grosse Grünpflanzen gepflanzt und die alten Baumbestände werden sogar entfernt, aus angeblichen Kostengründen. Der enorme positive Einfluss auf das Klima und die Luftqualität wird dabei völlig ignoriert. Setzt Euch aktiv für starke Bepflanzung ein. Sie sichert das Wohlbefinden und die Gesundheit und pflegt die Grundwasserreserven in den bebauten Gebieten.

Auf Balkonen und vor dem Fenster helfen grössere Topfpflanzen euer persönliches Klima verbessern. Der Effekt ist beeindruckend. Giessen sollte man nicht vergessen.

Hinter euren Fenstern helfen zusätzlich schwere Vorhänge, wenn sich der Raum trotz sauberen Storen und Fenstern zu sehr erwärmt. Der Abstand muss genügend gross sein, das ist wichtig. Am besten kommt es, wenn man zwei Vorhänge hat. Zur Fensterseite einen schweren, dicken, hellen (weissen) Stoff und dahinter einen in Wunschfarbe -ebenfalls dick.  Zur Not kann ein gefütterter Vorhang verwendet werden. Das Futter muss hell sein, sonst wird’s warm und die Scheiben können kaputt gehen.

 

 

E2050 -selber Schuld

Scheinbar ist das Schweizer Volk doch viel blöder als gedacht.

Nicht, dass ich angenommen hätte, irgendwer in der Agglo Zürich und Grossraum wäre noch halbwegs klar denkend… Hier ist Hopfen und Malz verloren. Zwangsläufig. Um die Klimaveränderung -was war es schon wieder? Erwärmung? Abkühlung? Stabilität?- zu würdigen und entsprechend zu verhindern, muss Bier umgehend verboten werden.

Was sage ich da? Blöd, ich habe ganz vergessen, dass das Klima sich sofort wieder normal verhalten wird, sobald genügend Steuergelder gesammelt sind. Wir sehen, das Klima ist ein geldgieriger Sack.

Machen wir es doch einfach: alles Geld, ALLES, gehört per sofort einfach dem Klima (also dem Staat, also ein paar Halbschlauen die gerne zuviel Znacht essen und mit dem Privatjet oder Heli zu den Saudischen Prinzen in die Ferien fliegen, ohne eigenes Geld auszugeben.

Alle Probleme gelöst. Sofort.

Wer hat denn jetzt noch nicht gemerkt, dass es nur darum geht Euer Geld und Eure Freiheit wegzunehmen?

Das Ja zum E2050 konnte nur durch reine Dummheit zu Stande kommen. Viele Dumme sind das…

Schont den Fuchs!

Bitte, bitte fahrt aufmerksam und mit angepasstem Tempo.

Täglich verlieren hunderte Fuchsjunge ihre Eltern oder Elternteile – der überfahrene Fuchs auf der Strasse hatte mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Familie zu versorgen. Entweder müssen ein Partner und die Jungen nun hungern oder die Jungfüchse sind Vollwaisen und müssen deswegen verhungern.

Im Moment haben die Fuchseltern Hochstress. Ihre Jungen benötigen viel Nahrung, die ihnen von beiden Eltern gebracht werden. Fuchsmännchen versorgen in der Anfangszeit auch ihre Partnerin, die bei den Füchslein bleibt. Der Verlust eines Partners bedroht die ganze Familie.

Denkt bitte daran, wenn ihr auf der Strasse seid. Wer aufmerksam fährt, und nicht viel zu schnell, der sieht den Fuchs und kann zeitgerecht bremsen. Füchse rennen kaum “plötzlich” auf die Fahrbahn – die die das behaupten, wollen nur von ihrer Schuld ablenken.

Manche Fuchswelpen sind jetzt bereits etwas grösser  und laufen herum. Füchse verlegen ihren Wohnort in dieser Zeit -d.h. manchmal sieht man Füchslein unterwegs, sie sind unscheinbar, klein, Asphaltgrau und ausgerechnet in der Dämmerung am häufigsten auf Wanderschaft. Bitte dann besonders umsichtig fahren. Junge Füchse können noch nicht schnell rennen oder plötzlich umkehren. Das bedeutet, einmal auf der Fahrbahn, braucht er seine Zeit um wieder runter zu kommen. Zudem können sie noch nicht wie ihre Eltern den Verkehr oder Geräusche einschätzen.

Man kann es nicht oft genug sagen: Fahrt umsichtig!

Es gibt nur einen Grund warum Wildtiere tot gefahren werden: schlechte Autofahrer.

 

Was macht der Fuchs auf der Fahrbahn? Nebst der Tatsache, dass Fuchsreviere halt oft eine Strasse kreuzen -wirklich nicht verwunderlich in einem so zugesträsselten Land wie der Schweiz-, der Fuchs darum immer mal wieder von A nach B muss, gibt es gerade jetzt einen triftigen Grund warum Füchse oft auf Strassen zu finden sind: Tierkadaver (von wem wohl verursacht?), Abfall, platte Insekten, Amphibien, Regenwürmer, Kleintiere. In der Zeit der Juntieraufzucht sind möglichst bequeme, schnelle Futterquellen überlebenswichtig – was schon tot da liegt, muss man nicht mehr jagen. Ergo findet der Fuchs die Strasse ein ziemlich guter Ort um an Essen zu kommen.

Ganz einfach: Reduziertes Tempo und Aufmerksamkeit und schon haben Sie aktiven Tierschutz geleistet mit einem absoluten Ergebnis und das auch noch vollkommen gratis.

Nur Idioten fahren Tiere zu Tode -ja, “sorry, gäll”, so ist es.

 

(nebenbei erwähnt: wer ein Tier tot fährt, hält gefälligst an und legt es zur Seite und meldet den Vorfall, damit es weder zu Brei gefahren wird, noch andere Tiere anzieht und damit die Zuständigen es nicht mühevoll vom Teer schaben müssen)