Schont den Fuchs!

Bitte, bitte fahrt aufmerksam und mit angepasstem Tempo.

Täglich verlieren hunderte Fuchsjunge ihre Eltern oder Elternteile – der überfahrene Fuchs auf der Strasse hatte mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Familie zu versorgen. Entweder müssen ein Partner und die Jungen nun hungern oder die Jungfüchse sind Vollwaisen und müssen deswegen verhungern.

Im Moment haben die Fuchseltern Hochstress. Ihre Jungen benötigen viel Nahrung, die ihnen von beiden Eltern gebracht werden. Fuchsmännchen versorgen in der Anfangszeit auch ihre Partnerin, die bei den Füchslein bleibt. Der Verlust eines Partners bedroht die ganze Familie.

Denkt bitte daran, wenn ihr auf der Strasse seid. Wer aufmerksam fährt, und nicht viel zu schnell, der sieht den Fuchs und kann zeitgerecht bremsen. Füchse rennen kaum “plötzlich” auf die Fahrbahn – die die das behaupten, wollen nur von ihrer Schuld ablenken.

Manche Fuchswelpen sind jetzt bereits etwas grösser  und laufen herum. Füchse verlegen ihren Wohnort in dieser Zeit -d.h. manchmal sieht man Füchslein unterwegs, sie sind unscheinbar, klein, Asphaltgrau und ausgerechnet in der Dämmerung am häufigsten auf Wanderschaft. Bitte dann besonders umsichtig fahren. Junge Füchse können noch nicht schnell rennen oder plötzlich umkehren. Das bedeutet, einmal auf der Fahrbahn, braucht er seine Zeit um wieder runter zu kommen. Zudem können sie noch nicht wie ihre Eltern den Verkehr oder Geräusche einschätzen.

Man kann es nicht oft genug sagen: Fahrt umsichtig!

Es gibt nur einen Grund warum Wildtiere tot gefahren werden: schlechte Autofahrer.

 

Was macht der Fuchs auf der Fahrbahn? Nebst der Tatsache, dass Fuchsreviere halt oft eine Strasse kreuzen -wirklich nicht verwunderlich in einem so zugesträsselten Land wie der Schweiz-, der Fuchs darum immer mal wieder von A nach B muss, gibt es gerade jetzt einen triftigen Grund warum Füchse oft auf Strassen zu finden sind: Tierkadaver (von wem wohl verursacht?), Abfall, platte Insekten, Amphibien, Regenwürmer, Kleintiere. In der Zeit der Juntieraufzucht sind möglichst bequeme, schnelle Futterquellen überlebenswichtig – was schon tot da liegt, muss man nicht mehr jagen. Ergo findet der Fuchs die Strasse ein ziemlich guter Ort um an Essen zu kommen.

Ganz einfach: Reduziertes Tempo und Aufmerksamkeit und schon haben Sie aktiven Tierschutz geleistet mit einem absoluten Ergebnis und das auch noch vollkommen gratis.

Nur Idioten fahren Tiere zu Tode -ja, “sorry, gäll”, so ist es.

 

(nebenbei erwähnt: wer ein Tier tot fährt, hält gefälligst an und legt es zur Seite und meldet den Vorfall, damit es weder zu Brei gefahren wird, noch andere Tiere anzieht und damit die Zuständigen es nicht mühevoll vom Teer schaben müssen)

 

 

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