Traum-Rasen

Das Geheimnis für einen traumhaften Rasen: Pferde-Bollen à la carte.

Hingebungsvolle Pflege braucht er natürlich auch, der Rasen. Ohne Fleiss, kein Preis.

Mit Variationen von Pferdedung, reduziert sich der benötigte Aufwand sensationell; für einen Rasen, der alle Nachbarn grün vor Neid werden lässt -oder ist es eventuell nur das leuchtend satte Grün Ihres Traum-Rasens?

Pferde-Bollen sind der Leckerbissen für Ihre Rasengräser, und nicht halb so attraktiv für Klee und Schlimmeres.

Die wichtigste Regel beim Einsatz von Pferdeprodukten für Pflege während der Vegetationszeit bei einem bestehenden Rasen:  NUR Dung verwenden.

Produkte mit Einstreu enthalten zu viele Holzfasern und oftmals zuviel Stickstoff. Solches kann gezielt für Sanierungen und die Pflege während der Ausser-Saison moderat eingesetzt werden.

Je nach Zielsetzung verwendet man voll- oder teilkompostierten, angelagerten (wenige Tage bis maximal zwei Wochen alt) oder frischen Dung.

Kompostiert oder teilkompostiert, sowie zwei Wochen angelagerter Dung ist praktisch geruchlos und riecht nur noch nach Kompost/Erde und hat eine mittel-feuchte bis trockene Konsistenz.

Als einziger, ist frischer Dung nicht für jedes Näschen geeignet und sollte auch auf dem Rasen eher nur ganz gezielt eingesetzt werden, wenn man weiss was man tut.

Wenn das Produkt nicht vollkompostiert ist, muss man vorher unbedingt wissen, dass es ganz sicher nicht von Plackenhaltigem Futter stammt, sonst hat man bald diese lästigen Pflanzen auch im Rasen. Persönlich traue ich auch Kompostiertem nicht über den Weg, wenn ich nicht genau weiss, dass es keine Plackensaat enthalten kann.

Vor noch nicht all zu langer Zeit wurde die Unsitte eingeführt, Pferden minderwertiges Futter von ungepflegten, unausgewogenen Wiesen mit reifen Placken zu verfüttern. Frisch frisst kein Pferd Placken, wenn es nicht kurz vor dem Hungertod steht und junge Placken wären auch im Futter kein Problem. Der sehr späte Schnitt -hierzulande “Öko” genannt- führte dazu, dass der früher heiss geliebte frische Pferdemist in Verruf geriet. Pferdemist, um den sich die Leute noch vor 70 Jahren sprichwörtlich stritten, und bei jeder Gelegenheit ganze Wagenladungen voll bei Nacht und Nebel vom Miststock Anderer klauten, um ihn nicht teuer kaufen zu müssen…

Wichtig zu wissen: Der Dung sollte keine Medikamente die das Tier erhalten hat enthalten. Solcher Dung kann der Privatanwender der nur kleine Mengen auf kleiner Fläche einsetzen kann,  nicht gebrauchen.

Am besten gedeiht, nach persönlicher Erfahrung, was mit Dung von Pferden behandelt wird, die ungespritztes, langsam gewachsenes, eher junges Futter mit vielseitiger Pflanzen-Zusammensetzung fressen.

Die Anwendung angelagertert oder kompostierter Produkte verbessert das Bodenklima, hilft dem Rasen Wasser zu speichern, verhindert Austrocknung und Hitzestress bei Trockenheit und sorgt andererseits bei viel Wasser dafür, dass der Rasen nicht “ertrinkt”. Und die Bodenlebewesen danken es auch -mit einem Traum-Rasen.

 

Ganz nebenbei: 20l angelagerter Dung (oder hier auch Mist mit Einstreu) sind perfekte Starter/Helfer pro 100l Kompostbehälter. Hier unbedingt auf Freilagerung achten. Produkte aus Mulden oder von Mistplatten sind für den Kompost unbrauchbar.

 

 

 

 

 

Hot Dog -Hunde kochen

Ziemlich zeitig dran ist die sommerliche Hitze dieses Jahr.

Trotz Hundeführerschein und Informationsfreiheit stehen jeden Sommer die Plakate für die ganz Dummen in den Städten:

“Lassen Sie Ihren Hund bei Hitze nicht im Auto!”

Schockierend. Schlicht, schockierend.

Es ist mir -obwohl mir täglich bewusst wird, wie dumm und auch noch stolz darauf, Menschen sind- unvorstellbar, wie irgendjemand überhaupt auf die Idee kommen könnte, seinen Hund im Auto zu garen.

Eine einzige Frage: Würdest DU jetzt auch nur 10 Minuten an der Sonne im geschlossenen oder fast geschlossenen Auto sitzen? Nein?

Das kann doch um Himmels Willen nicht so schwer sein. Ich meine, immerhin behauptet ja doch jeder er liebe seinen Hund und verstehe ihn und … (der Hund brauche ein Tütü), aber, dass es vielleicht nicht so gut sein könnte, auch nur den ollen Gummibaum bei solchen Bedingungen im Auto zu lassen, DAS kommt einem dann nicht in den Sinn?

Ist diesen Leuten denn überhaupt bewusst, dass ein Hund ein Lebewesen ist?         Mit Herzschlag, Blut und Gefühlen.

Mich erstaunen eigentlich drei Dinge: 1. dass es vor kommt, 2. dass man es den Leuten sagen muss und 3. dass dieses “Wissen” offensichtlich nicht Bestandteil der Lektionen des abgeschafften Hunderführerausweises war. -ahja, wann erhalten wir das dafür investierte Geld zurück?

Pferdeverbesserung

Dreh- und Angelpunkt jeder Pferdehaltung ist die Fütterung.

Die Ernährung  des Pferdes kann gar nicht deutlich genug betont werden. Wie das Pferd frisst, so leistet es auch.

Meine Erfahrung in den Jahrzehnten mit Pferden, sei es die Haltung, der alltägliche Umgang oder die Nutzung, ist die, dass sich Probleme in Luft auflösen, in dem exakten Moment wo das korrekte Nahrungsangebot besteht.

 

Unnötig zu erwähnen, dass ein schlechter Reiter, eine verwirrte Seele oder eine dumme Nuss deswegen noch lange nicht plötzlich den Himmel auf Erden haben werden.

Ebenfalls unnötig zu erwähnen, dass mehr, teurer und komplizierter nicht = Besser.

Fettes Pferd!

Seit meiner Kindheit bis heute werden Pferde immer dicker. Es scheint fast, wie bei den Menschen, die Fettleibigkeit ist zum Breitensport mutiert. In den Ställen vieler Freunde sind deren damals schlanken, athletischen, gesunden Pferde über die Jahre feisser und feisser geworden und niemand hat es bemerkt. Ganz erstaunt oder beleidigt wird reagiert, wenn man sich einmal eine Bemerkung erlaubt, wenn der Gaul in der Kurve vom Auslauf in die Box fast krepiert und nur noch mit Müh und Not nach dem Wälzen wieder auf die Beine kommt. Der angestrengte Galopp, der nur noch der Beinfolge nach als solcher zu erkennen ist, ist zum verzweifelten Rudern ohne Ergebnis verkommen. …dann spricht man von hoher Knieaktion. Uuh, wow!  Und der Hals, so dick, dass das Pferd seine Brust mit dem Kopf nicht mehr erreicht um eine Fliege zu verscheuchen.

“Läuft der gut?” frage ich dann öfter mal. Obwohl ich eigentlich weiss, dass offensichtlich nicht nur vergessen gegangen ist, wie ein Pferd eigentlich aussieht ohne 200kg Übergewicht, sondern auch wie sich ein “gut laufendes” Pferd anfühlt. Wie zu erwarten, unter diesem Umstand, bekomme ich dann natürlich nur positive Antworten. Oder höchstens noch, dass er halt auf harten Böden eventuell nicht soooo gut gehen kann oder noch schöner “am Schritt müssen wir halt noch etwas arbeiten.”

Sicher, das dicke Pferd ist keine Neuerscheinung. Das Problem übergewichtiger Pferde kennt die Menschheit schon lange und viele Pferde mussten die Unfähigkeit der Figurhaltung ihrer Betreuer letztlich mit dem Leben bezahlen, weil sie ihren Dienst nicht mehr tun konnten oder ernsthaft krank wurden.

Die Barockreiterei auf den berühmten Stichen von Ridinger, Gemälde der Reitere von de la Guerinière und ähnliche zeigen grotesk fettleibige Pferde mit beulender Zellulite statt Muskulatur. Wobei es sich da natürlich um Kunst handelt und die wiederum ist von Modeströmungen geprägt, was nichts mehr mit dem lebenden Kunstobjekt zu tun haben muss. Da wissen wir es einfach nicht. In späteren Zeit, den Anfängen der Fotografie gibt es Abbildungen sowohl fotografischer, wie auch gezeichneter Art von ein und demselben Pferd, bei denen die Diskrepanz zwischen Kunst und Realität immens zum Vorschein kommt.

Worin liegt der Reiz in einem fetten Pferd? Ich weiss es nicht. Mit manchen modernen Haltungsideologien entsteht klar ein Konflikt zwischen Gut und Böse, manchmal ist es einfach bequem aber es grundsätzlich Tierquälerei ein Pferd solange sich vollfressen zu lassen, bis es sich nicht mehr in seinem vollen Rahmen bewegen kann, beulende Fettpolster, teils hart wie Fussbälle an den unmöglichsten Orten am Körper entwickelt, nur noch mit kurzem Tritt auf überlasteten Hufen vorsichtig gehen kann oder gar Hufrehe oder ähnlich Dramatisches entwickelt.

Wichtig ist unbedingt festzuhalten, dass der Grossteil aller Pferde in diesen Zustand versetzt werden bei “bester Pflege und Absicht”. Sie sind kaum das Resultat von Vernachlässigung.

Wie konnte es kommen, dass keiner merkt, wie er sein Pferd zu Grunde richtet? Ja, dafür noch viel, sehr viel Geld ausgibt, das Pferd genau dahin zu bringen und diesen Status zu erhalten. Nur um dann in der Folge zur weiteren Pflege des Problems -nicht des Pferdes!- des Problems, weiter sehr viel Geld für die diversen Therapieformen und Zusätzchen, Spezialfutter, Spezialsattel und so weiter und so fort zu investieren. Wo letztlich alles darin endet, dass weder das Pferd noch der Besitzer einen Nutzen daraus zieht; es sei denn, der Besitzer geniesse es einen Schwerbehinderten zu pflegen und krank zu machen -sowas soll es ja geben. Im Endeffekt ist das Pferd krank, unbrauchbar, auch nicht ohne Nutzungswünsche des Menschen fähig angenehm, gesund und schmerzfrei zu leben und letztlich geht es ein. Zugegeben, es dauert mitunter Jahrzehnte stillen Leidens, bis der Tag kommt wo auch dem Letzten klar wird, dass das Pferd “erlöst” werden muss.

Pferde mit einer fatalen Kolik oder einer horrormässigen Hufrehe sind vielleicht noch die Glückspilze die einen Notausgang aus diesem Leben gefunden haben.

Was ist das für eine Mode? Wer sein Pferd selber hält, kann sich nirgendwo aus der Schuld reden. Er ist ganz allein verantwortlich dafür, wie es seinem Pferd geht. Steht das Pferd in einem Stall wo ein anderer den Auftrag zur Versorgung des Tieres hat, ist das Eigentum des Pferdebesitzers dem Gutdünken des Dienstleisters ausgeliefert. Der Eigentümer hat in der Regel keinen Einfluss darauf, wieviel und was sein Pferd erhält. Und wenn das Gebotene zum Tode des Pferdes führt, ist das einfach Pech. Das muss so hingenommen werden.

Mit viel Glück landet der Eigentümer mit seinem Pferd auf einem Betrieb in welchem der Betreiber die nötigen Fähigkeiten hat und das Engagement gross genug ist, die ihm anvertrauten Tiere optimal zu versorgen.  Die Hingabe lässt häufig sehr zu wünschen übrig. Da hilft nur umziehen und was Neues ausprobieren.

Wenn die neuen Reiter heute ein Pferd kaufen, wissen sie oftmals schon gar nicht, wie ein gesundes Pferd eigentlich aussieht oder läuft. Da wird es schwierig, dass sie Probleme früh oder überhaupt erkennen. Möglich, dass man davon ausgeht, das sei Normal.

Normal ist es aber ganz und gar nicht, wenn ein Pferd ständig kleinere oder grössere Probleme hat. Dann stimmt etwas nicht und dem sollte man schleunig auf den Grund gehen. Ein Pferd dessen Rippen man beim freien Trab nicht sieht, ist zu dick.

Zu allermindest müssen die Rippen im Stehen, mit der flachen Hand über den Rumpf streichend, problemlos zu erfühlen sein. ALLE Rippen!

Dass auch ältere Pferdeleute, die seit vielen Jahren Pferde haben und teilweise seit 20 und mehr Jahren die gleichen Pferde besitzen, nicht merken wollen, dass ihre armen Tiere doppelt so schwer sind wie sie sein sollten und waren, noch vor 15, 10, 5 oder auch erst 2 Jahren, das ist unverständlich.

Unabhängig davon ob ein Pferd geritten oder gefahren wird, es soll nicht fett sein. Dann ist es in der Regel auch gesund.

Das Schlankhalten kann mit Aufwand verbunden sein. Insbesondere ist ein ständiger Zugang zu Futter nicht immer möglich oder sinnvoll, wenn das Pferd gesund bleiben soll. Es ist aber auch völlig unnötig. Erfordert aber, dass man sich regelmässig um die Nahrungszufuhr kümmert und kann nicht einfach auf Vorrat einen riesen Berg hinstellen. Anders als dieses, kommt je nach Futter hinzu, dass man sich bemühen muss, dem Pferd Wertvolles vorzusetzen, das klar erkennbar den nötigen Inhalt liefert. Das vielgelobte “nur Heu” ist nur machbar, wenn man in Kauf nimmt, dass ein grosser Teil aller so versorgten Pferde viel zu viel davon aufnehmen. Folglich werden sie viel zu schwer. Und, sie sind trotzdem für viele Eigentümer klar erkennbar unzufrieden, hungrig, krank, zeigen trotzdem Mängel, sind widersetzlich etc.

Wo das Pferd schon zu dick ist, macht das zusätzliche Verabreichen von Futter welches (hoffentlich) das Fehlende liefert keinen Sinn oder alles noch schlimmer. Noch dicker.

Profitieren tut weder das Pferd selbst, der Eigentümer noch die Gattung “Pferd”. Der Markt hingegen… der will natürlich, dass das Pferd fett und krank wird. Vom Tierarzt zum Landwirt zum Futtermittelproduzenten, -Verkäufer, Ausrüstungshersteller, Hufpfleger, Hufschuhhersteller, Hufschmied, Therapeuten von Aromatherapie bis Wunderheiler, Pferdehändler, Stallbetreiber, Coaches, Trainer …. sie alle haben ein Interesse daran, dass das Pferd möglichst lange möglichst unmöglich ist. Während der Eigentümer sich wundert und wartet und anlügen lässt “der hat aber schön abgenommen -noch mehr wäre schon zu dünn” und er niemals erfahren wird wie lässig und leicht (und billig) das Leben mit seinem Pferd sein könnte.

Aber was ist so schwierig daran, dem Tier nur so viel hinzustellen, wie nötig ist und wegzulassen was mehr als genug ist? Es wäre definitiv einfacher dem Pferd die Ration zu kürzen als dem eigenen Magen eine Mahlzeit vorzuenthalten. Letztlich ist aber alles eine Frage des Willens und nur ein Problem, wenn man sich eine dicke fette Lüge als Ausrede zurechtlegt.

Aus Perspektive des Pferdes und des Pferdebesitzers, gibt es keinen einzigen Anreiz für Übergewicht (ausser- ausser natürlich man hat Angst das Pferd könnte sich bewegen, au weia). Es hat nur Nachteile. Teure Nachteile. Traurige, tragische Nachteile.

 

 

Wann kommt die Katzensteuer?

Die Hundesteuer gibt es schon.

Warum gibt es noch keine Katzensteuer? Katzen gibt es allein in der Schweiz mehr als 1.5 Millionen, das sind also gut 150 Millionen Schweizerfranken an verpassten Einnahmen!

Eine Katzensteuer macht grundsätzlich Sinn, sind es doch gerade die Katzen die die Umgebung nutzen wie kein anderes Haustier. Sie laufen im öffentlichen Raum unbegleitet herum, verrichten ihr Geschäft mitten in die Futterwiesen und in den Getreide- und Gemüseanbau, reissen aus purer Lust  am Töten Millionen Vögel, Kleintiere, Amphibien und Insekten und verursachen unzählige Traumata bei geschockten Autofahrern denen sie im blödsten Augenblick unter die Räder rennen und den nachher mit dem schauerlichen Anblick konfrontierten Kindern und Passanten.

Ja, braucht der Büsihalter etwa eine Büsihafpflicht für die potentiell durch das Büsi verursachten Unfälle?

Wer ein Tier hält, welches frisch fröhlich draussen frei rum läuft, kackt und pisst was das Zeug hält, die ganze Nachbarschaft wach hält, Unfälle verursacht und wildert ohne Sinn und Verstand, der muss doch eigentlich auch Steuern bezahlen? Oder etwa nicht?

Ich würde einen Fortschritt hin zur Gerechtigkeit sehr begrüssen. Während nämlich die Hundehalter ihre Hunde an der Leine führen, erziehen, den Hundskack einsammeln und einen Zaun bauen müssen und trotzdem Steuern zahlen, profitiert der Katzenhalter rundherum gratis und franko und meint noch, das sei sein Grundrecht und überhaupt. Und äh. Ja.

 

 

Plädoyer für den Holzzaun

Tierweiden werden seit Jahrzehnten fast nur noch mit Kunstmaterialien erstellt. Früher war da der einfache Holzzaun mit zwei oder drei Querlatten. Braun oder farbig gestrichten. Traditionell gibt es für die verschiedensten Tiere und Situationen noch viele Holzzaunvarianten die heute allesamt verschwunden sind und höchstens noch auf Schauhöfen zu bewundern sind.

Der Holzzaun mit Querlatten hat besonders für die Pferdehaltung noch verhältnismässig lange gute Dienste geleistet. In den letzten Jahren wurden diese Zäune aber durch die Gesetzgeber immer weiter verboten -angeblich wegen dem “Landschaftsbild”.

Wer in diesem Land noch von einem Landschaftsbild reden will, wo jeder gottverdammte letzte Ecken unbewaldeter Fläche mit grottenhässlichen Wohnsilos zugepflastert wird, wo der Teufel getan wird, dass diese architektonischen Langweilstaten wenigstens noch mit grün -Pflanzen!- kaschiert würden…

Dass heute alles in Elektrozäunen eingezäunt ist, vom Schaf bis zum Pferd, ist für die Umwelt kein Segen. Plastik, so weit das Auge reicht. Sicher ist es in vielen Fällen zweckmässig, der Holzzaun sollte aber mehr Beachtung bekommen und gerade für Pferde, Esel, Alpakas und Ponys wieder erlaubt werden.  Problematisches Detail für die Pferdehalter sind die Elektrozäune deswegen, weil sie einerseits in unseren, für Pferdebegriffe, extrem beengten Bedingungen dem Verhalten des Pferdes zu wider laufen und grosse Risiken bergen und andererseits ausgerechnet die noch geeignetsten E-Zäune, die breiten weissen Bänder, teilweise verboten wurden. Wieder wegen der Optik… Wegen nichts anderem.

Immerhin, die hohen, gut sichtbaren weissen Pferdezäune sind für die umgebende Tierwelt kaum eine Gefahr. Aber auch kein Nutzen.

In E-Zäunen sterben jährlich tausende kleinere und grössere Wildtiere und viele unserer Weidetiere erleiden schwere Verletzungen die unter Umständen das Töten des Tieres bedingen. Besonders tragisch sind die Schafgitter die von vielen verantwortungslosen Schafhaltern jahrein-jahraus stehen (oder liegen) gelassen werden.

Ein E-Zaun hält nicht nur unsere Weidetiere drin, sondern auch Wildtiere draussen. Das heisst also, dass ein Zaun der unsere Tiere auf ein zugewiesenes Stückchen Land begrenzt, verhindert gleichzeitig auch den freien Zug von Wildtieren der Umgebung, was nicht Ziel der Einzäunung ist.

Mit einem Holzzaun kann problemlos das Pferd drin gehalten werden, während Reh, Wildschwein, Fuchs, Hase -dann wär’s das schon mit den grösseren Wildtieren der Schweiz- weiterhin ungehindert das Grundstück durchqueren oder mitbenutzen. Erfahrungsgemäss werden gut gepflegte Pferdeweiden gerne mitbenutzt.

Der Holzzaun dient Vögeln als willkommene Sitzgelegenheit und bietet in den Spalten des Holzes und den Befestigungszonen vielen Insekten ein Heim, die wiederum den Vögeln als Nahrung dienen.  Unter einem Holzzaun finden viele Pflanzen und Insekten eine Wohnung die an anderen Standorten nicht genügend Ruhe hätten und es ist kein häufiges Kürzen der Vegetation darunter nötig, wie beim E-Zaun. So kann sich in der Zaunzone am Holzzaun ein Mikrokosmos entwickeln, der alle bereichert. Ganz nebenbei kann ein Holzzaun auch begrünt werden und wird so noch einmal wertvoller.

Ein Holzzaun ist für Wildtiere kein Hindernis.

All das kann ein E-Zaun niemals bieten. Er stört die Tierwelt, erzeugt viel Abfall und birgt grosse Risiken.

Der Holzzaun ist ein lebendiges Naturprodukt und selbst der pingeligst gepflegte Holzzaun bietet noch mehr Vorteile und vielen Tieren ein willkommenes Plätzchen.

Ein Holzzaun rezykliert  zu 100%.

Hund und Leuchte

Sicherheit, gesehen werden, “see you”, jaja.  Was irgendwo Sinn macht, führt die Hundewelt ad absurdum.

Ein reflektierendes Halsband, vielleicht* eine ebensolche Leine, ist nicht schlecht, zumal es sowieso am Hund ist. Da kann es auch sichtbar sein. Warum nicht?

Wo der Sinn in grell blinkenden Halsbändern ist, die bestenfalls blenden, dem Hund die Sicht vermiesen und ganz sicher nie genau anzeigen wo das Vieh läuft, erschliesst sich mir nicht. Einzig beim prominenten Freischeissen im dunkeln zeigt  es mehr oder weniger wo der Hund ist… respektive was er tut -weils so lange am gleichen Ort blinkt.  Sinnlos. Aber geil. Oder so.

Häufigst jedoch tragen die durchaus Rotunden Hundeführer ihre grellen Leuchtvesten, während der Hund nichts dergleichen trägt und entweder frei oder etliche Meter entfernt am Ende einer Flexileine vollkommen selbstvergessen die Risiken des Strassenverkehrs geniesst.

Was sich diese Menschen überlegen, habe ich mir schon oft überlegt. Das Ergebnis ist ernüchternd. Ich befürchte, sie haben gar nichts überlegt. Es gibt keinen Sinn wie eine auf Grund gelaufene Boie durch Feld und Wald zu kreuchen und im Strassenverkehr steigt tendenziell das Risiko für den sowieso nicht am Leuchtobjekt gehenden Hund aus versehen unter die Räder zu kommen, weil die Boie wie ein Hilferuf am Strassenrand wirkt.

Vielleicht ist das einzige Argument, das für das Tragen dieser textilen Ausrufezeichen spricht, dass nachher niemand behaupten kann man sei nicht draussen gewesen mit dem Hund. Es habens alle gesehen, man war draussen… wobei, ob der Hund dabei war, das weiss man dann wieder nicht so genau.

Festzuhalten bleibt, die Boie muss noch weiter abnehmen, damit man irgendwann den Hund auch sieht… Leuchten ist offensichtlich keine Tätigkeit und verbrennt auch keine Kalorien. Dem Hund tät’s gefallen wenn der Leuchte ein Lichtlein aufginge.

 

*Eine Leine soll gerade so lang sein, dass der Hund mit den Füssen den Boden noch erreicht wenn er maximal 1m neben dem Führer hergeht.

E2050 -Niemals!

Am Sonntag ist es so weit. Wir stimmen ab über das Energiegesetz 2050.

Dass dazu überhaupt eine Abstimmung nötig ist, dass hier überhaupt “die da Oben” sich überlegt haben so etwas einführen zu wollen… das ist schon bedenklich. Genau genommen, hätte man hier nicht das Reverendum ergriffen, hätte unsere Regierung dieses Untier eingeführt. In der Einbildung damit auf der Weltbühne und bei irgendwelchen einflussreichen Pinggeln die einem die Taschen hintenrum mit Zaster -viel Zaster- füllen, ganz grossartig da zu stehen. Wow -lugemol! dSchwiiz…

Wer sich einmal die Zeit nimmt, um ganz kurz detailliert darüber nach zu denken, erkennt ohne Umschweife aus jedem Blickwinkel, dass das Energiegesetz blöd, unnütz und gefährlich -ja, schädlich- ist.

Zuallererst einmal braucht die Schweiz kein solches Gesetz. Niemand braucht ein Gesetz für die erklärten Ziele desselben. WEIL, weil Fortschritt, echter Fortschritt sowieso angenommen und gefördert wird. Ganz einfach gesagt, innovative, bessere, gesündere, wirtschaftlichere Prozesse werden sowieso aufgenommen und umgesetzt. Dazu braucht es keine Gesetze. Wäre der Mensch nicht genau so veranlagt, wäre die Menschheit heute nicht da wo und wie sie ist. Die Schweizer sind dann zudem traditionell aus dem beschwerlichen Leben ihrer Vorväter vererbt ein umtriebiges und tüftelndes Völklein, das sich erst recht für Neues interessiert und vieles davon entwickelt, verbessert und perfektioniert. Die Schweiz hat Menschen mit Verstand und Innovationslust und braucht darum keine Zwangsoptimierung. …wenn Optimierung erzwungen werden muss, dann kann es keine Optimierung sein…. oder muss ich Sie ernstlich dazu zwingen die Kleider mit einer Waschmaschine zu waschen? Nicht. Also.

Blöd ist dieses Gesetz, weil es sich auf einer reinen Annahme abstützt. Nämlich, dass in den nächsten Jahren sicher noch die nötigen Fähigkeiten gebildet werden können um es umzusetzen. Das ist aber nicht klar. Aktuell ist es unmöglich unseren Bedarf so zu decken, wie das Gesetz es würde erzwingen. Die Technologien sind nicht vorhanden und die Ressourcen machen auch nicht mit.  Die Zeitspanne ist daher viel zu kurz. Wir können nicht auf ein Wunder hoffen, dass in der Zeit dann sicher noch etwas “wachsen” wird, von dem heute auch die besten Leute mit den grössten Kenntnissen erst träumen.  Darum ist es auch blöd, jetzt dieses Gesetz umzusetzen, es würde bedeuten, dass krampfhaft unausgereifte Technologien ausgebessert werden, anstatt in Ruhe das perfekte Modell zu entwickeln.

Gefährlich ist das Gesetz für unsere Wirtschaft, für den Staat als Firmenstandort und für die Bürger. Energie darf nicht teurer werden. Die Energie ist der limitierende Faktor für unser individuelles Wohlergehen, für unsere Firmen und unsere Innovationskraft.  Teurere Energie schränkt den Bürger in unvertretbarem Mass ein. Energie-Armut ist in Staaten mit hohen Energiekosten bereits traurige Wahrheit (Kanada, Australien,  und Deutschland auf dem besten Weg dazu). Wir wollen nicht zu einem Drittweltstaat werden und dem Staat sollte es ein Anliegen sein, seinen Bürgern die wichtigsten Ressourcen so günstig zur Verfügung zu stellen wie möglich, damit er sich ihre Gesundheit und Leistungskraft erhalten kann. Kältere Häuser, dunklere Räume, schlechtere Geräte, zeitlich eingeschränkte Stromverfügbarkeit, schlechteres Stromnetz sind alles keine wünschenswerte Ziele. Die Wirtschaft wird als Folge von diesem Gesetz leiden, da noch mehr Firmen den teuren Standort Schweiz verlassen werden. Und damit tragen wieder die Bürger den Schaden, wenn es immer weniger Arbeitsplätze gibt.

Schädlich ist das E2050 darum für die Schweizer Bürger und Wirtschaft, weil damit effektiv die Innovationen für die Zukunft nicht mehr in der Schweiz werden stattfinden, sondern irgendwo im Ausland wo sich ein Tüftler die nötige Energie noch leisten kann. Ob es intelligente Schweizer gibt, interessiert dann niemanden mehr. Wollen wir das unseren Kindern antun? Wie soll deren berufliche Zukunft aussehen? Es können ja nicht alle auf dem Betreibungsamt arbeiten…

Schädlich ist das Gesetz auch für die Umwelt. Die Natur. Die in unserer Schweiz ohnehin schon am letzten Zipfel hängt. Windräder häckseln hunderttausende von Vögeln im Namen “sauberer” Energie und zerstören zusammen mit Solarzellen quadratkilometerweise Habitate und Leben. Nicht zu reden von den Unmengen an generiertem Sondermüll und der Naturzerstörung die nötig ist um diese Anlagen aufzubauen, zu unterhalten. Anlagen die nur “arbeiten” wenn sie gerade Lust haben. Und klar gesagt: Die Schweiz hat weder für die Sonne noch den Wind den richtigen Arbeitsplatz.

Aber solange diese sogenannte alternative Energie nicht zum gleichen Preis arbeitet wie die bisherig und nicht in der Lage ist die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und nicht extra zu gefährden, hat sie schlicht keinen Platz verdient. Sie ist nicht ausgereift.

Von “einheimischer” Energie ist die Rede. Es gibt keine EINHEIMISCHE Energie. Der Erfinder dieses Slogans würde gut daran tun die Bedeutung des Worts nachzuschlagen und sich dann auf den Kopf zu schlagen.

Grundsätzlich sind viel zu viele bekannte Probleme der alternativen Energie ungelöst, dazu kommen Ungewissheiten, grosse Risiken für Mensch, Tier und Pflanzenwelt, die unausweichlichen Versorgungslücken und die Frage nach dem Platz… WENN diese Energien tatsächlich brauchbar wären, woher den Platz nehmen? Hat sich einmal jemand überlegt wieviele Quadratkilometer Steppe mit 24h Wind und Sonnenschein die Schweiz braucht um ihren Energiebedarf mit diesen Quellen zu decken?

Und reden wir nun nicht auch noch vom Wald… Holz ist nicht der ideale Energieträger. Auch die Summe aus Wind, Sonne (ja, wo ist sie denn?), Wasser und Holz macht noch immer nur einen munzigen Teil des Grundbedarfs aus. Ich sage bewusst Grundbedarf. Das was jeder braucht fürs Leben und das richtige reibungslose Funktionieren seiner Firma.

Wie es derzeit ist, sind die aktuell genutzten Energiequellen zuverlässig, günstig und sicher und damit soll weitergearbeitet werden, bis zum dem Punkt wo einzelne oder mehrere andere Energielieferanten ebenso gut genutzt werden können. Der Entwicklung steht nichts im Wege, die dafür benötigte Energie ist ja derzeit gut verfügbar und wenn es dann so weit ist, dass da und dort und irgendwann hoffentlich flächendeckend richtig saubere Energie genutzt werden kann, wird das auch geschehen.

Mehr bezahlen für weniger -das ist der falsche Weg. Das sieht nur im Rechnungsbüchlein des Rechnungsstellers gut aus. Funktionieren tut es nicht.

Darum: NEIN.

 

 

 

Wanted! Tot oder lebendig: Natur.

Ja woher?!

Die Schweiz ist am Ende. Demnächst ist der letzte Fleck zugebaut. Die Natur kann uns mal am Allerwertesten. Jedes Tal ist von Strassen zerschnitten, links und rechts davon ist alles zubetoniert, exakt bis an die Stelle wo man Wald fällen müsste oder der Steilhang eben zu steil ist. Naturnah wohnen kann man in der Schweiz natürlich auch in hundert Jahren noch -wenn einem die menschliche Natur so sehr am Herzen hängt… ja, dann. Alles andere wird schon viel viel früher blutverschmiert, zermatscht, verhungert, verdorrt, ausgestorben sein.

Winderäder werden die letzten paar Vögel und Fledermäuse nun auch in Kürze rationell zu Geflügelhack verarbeiten, verschandeln das Land nicht nur durch ihre Anwesenheit, sondern durch das was man für die Rodung dieser Parks dem Land antun muss, Solarpanels grillen die Kleinstlebewesen, erhitzen die Oberflächen und versauen die Welt mit ihrem Müll und das alles dafür, dass der Schweizer stolz auf seine Brust zeigen kann, wenn er erklärt, dass er den letzten paar Pflanzen auch noch die Lebensgrundlager -das CO2 – enzieht.

Beziehungsweise, dass da im Staat ein paar Nasen der Sklaventreiber-Brigade ihre gefälschten Ergebnisse auf einer von vornherein falschen Berechnung abloben lassen können, um dann im Heli oder im Jet zum nächsten dicken Dinner zu jetten.

Hey, ich habe nichts gegen dicke Dinners und nichts gegen Jets. Auch nicht, wenn einer ganz allein meint einen ganzen Jet zu brauchen. Er soll einfach selber dafür arbeiten und zahlen und nicht die Bürger bestehlen und belügen. Stehlen…. war zwar gerade nicht das Thema.

Oder doch. Moll, natürli! Es wird nicht nur den Leuten alles gestohlen, es wird das Land bestohlen und allem voran die Natur. Erstens, in der Schweiz gibt es schon  lange nichts mehr, was die Bezeichnung ‘Natur’ noch verdient hätte und zweitens, wie lange noch glaubt jemand das Prädikat ‘Natur’ noch irgend jemandem verkaufen zu können? Um Verkaufen geht es doch. Immer und überall.  Heute ist die Schweiz nur noch eine grosse Kleinhäuserstadt mit Demenz , in Kürze ein Ghetto mit Reichen. Moloche gibt es überall auf der Welt.  Aber kein Land schiesst sich derart oft selbst in den Fuss, wenn es um die Natur geht.  Es war einmal der einzige Wert dieses kleinen Landes. Der ist jetzt eliminiert.

Aber Hauptsache, der Staubsauger hat keine Leistung und die Hausfrau schrubbt wieder auf den Knien und mit Besen die Hütte. Gell.

Wie wärs mit einem Preisausschreiben: Welches Land hat WENIGER Natur als die Schweiz?  Freiwillige vor!

 

Dünne Milch macht dick

Ganz einfache Erklärung: Milch-Drink enthält genau so viel Zucker, wie Vollmilch. Aber  viel weniger langsam umsetzbare Energie.

Wer Milch-Drink konsumiert, hat rascher wieder Hunger, weil der enthaltene Zucker isoliert vom Milchfett, rascher und direkter vom Körper umgesetzt wird. Er verpufft. Also nimmt man früher, mehr zu sich, als eigentlich gesund wäre. Wer bis zur Sättigung konsumiert, nimmt aufs Mal bereits mehr zu sich, als wenn er Vollmilch nehmen würde. Und hat dann trotzdem auch viel früher wieder grossen Hunger. Der Körper weiss mit dem Zuckergehalt der Fettarmen Milch nicht viel anzufangen, verpufft es oder speichert es, je nach Stoffwechsel der Person und je nach Tätigkeit.

Weil das Fett in der Milch beim Milch-Drink reduziert ist, fehlt dem Körper im Verdauungsprozess die “Arbeit” -das Fett der Milch ist ein komplexer Baustoff, der langsam verdaut wird und langsam Energie liefert. Der Zucker wird sehr rasch umgesetzt und, sofern die Menge eher klein ist und nicht SOFORT intensive körperliche Leistung gebracht wird (Sprint), schnurstracks eingelagert. Als Fettpolster.

Milch-Drink 1.5% Fett                           Vollmilch 3.5% Fett